Na so was!
Die Arbeit strengt an, jeden Tag über ‘ne Tonne Waren zusammenpacken ist anstrengender als man sich das jeden Morgen nach dem Aufstehen vorstellt.
Seit ein paar Tagen gibt es “auf Arbeit” (wie das klingt, ist ja eigentlich nur ein Ferienjob) auch einen neuen Mitarbeiter, der zeitweise in der Firma arbeitet, da er vorgibt, Student zu sein (sorry, so ‘deppert wie der ist hätte der noch nicht mal die Vorschule bestanden).
Von 10 bearbeiteten Waren-Pack-Zetteln packt er im Durchschnitt 9 1/2 falsch oder instabil, und gestern wurde er ausgeschimpt, da er für mich “mitpackte” - er hatte seine Kommisionärs-Nummer vergessen und einfach in meinen Stapel gegriffen.
Bemerkt wurde das erst, als ich mich beschwerte, die ganzen Rollcontainer, deren Bepackung beanstandet wurde, nicht zusammengepackt zu haben.
Heute mittag gegen 12.40 Uhr (obwohl die Arbeit um 13 Uhr beginnt komme ich immer so früh, setze mich auf eine Bank und lese während die Sonne mich wärmt) beobachtete ich, wie er von Kontrolleuren der S-Bahn aus dem Verkehr gezogen wurde und eine Quittung zur Zahlung des (schöner Begriff:) erhöhten Beförderungsentgeldes erhielt. Das fand’ ich soweit ganz lustig (na gut, dämlich) - bis ich in der Pause im Betrieb mein offenes Portemonnaie im Rucksack vorfand, in dem lediglich meine Monatskarte fehlte. *grr*
Schließlich hatte ich ihn vom Chef persönlich kontrollieren lassen,´natürlich fand man nichts, so ein Schein kann in jeder Körperfalte verschwinden ;). Falls der “Student” (*lach*) Deutsch versteht, werde ich morgen noch einmal persönlich mit ihm reden.
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Nee, Sachen gibt´s…