Autsch! oder: Stöckchen-Alarm!

Am Tag des Geburtstags meiner besten Freundin hat es mich getroffen. Mehr als drei Monate ist das schon her, und das Wurfgeschoss liegt immer noch herum. Es ist mit nach Dieburg umgezogen, und so langsam will ich es mal weiterwerfen. Wer nicht versteht, was ich damit sagen will, lese bitte zuvörderst (gibt’s wirklich!) diese Deskription.

Ein Stöckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das Stöckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das Stöckchen bekommen und weiterreichen. Bei den Betreffenden schreibt man einen entsprechenden Beitrag/Kommentar ins Blog.

  1. Bevor ich mein egozentrisches Weltbild wieder zurechtrücke und ich in das reiche Licht der auf mich herniederstrahlenden Soleil empathisch in mich eindringen lasse, ohne dabei den Gaussschen Weichzeichner für meine Hautunreinheiten und Fältchen zu vernachlässigen, um auf Fotos intellektuell und geistreich auszusehen, möchte ich auf eine Sache aufmerksam machen. Und auf andere. Nun zu mir.
  2. Ich mag Rap – aber nur französischen.
  3. Ich bemitleide Menschen, die „Bom Chicka Wah Wah!“ (seitdem boykottiere ich Axe), nein, mehr noch: jedwede Claims in das Raum-Zeit-Kontinuum rufen, ohne ihren Sinn zu reflektieren geschweige denn sich zu informieren, was sie bedeuten (relativ harmlos: hier und die Bedeutung des um einen Buchstaben reicheren Begriffs hier). Kleine Konsumlämmer.
  4. Nach meinem Studium (– ist mir in den Sinn gekommen –) toure ich einige Monate durch Südostasien, vielleicht anschließend noch durch Kanada.
  5. Die Bundesregierung bedarf eines Typographieabgeordneten. Wahkampf gegen inadäquate Zeichensetzung - das nenn´ ich Fortschritt.. (Na? Drei Fehler im letzten Satz bemerkt?)
  6. Ich spiele Saxophon. Wissen viele gar nicht.
  7. Bleiben wir noch bei der Musik: ich kann mir stundenlang Yann Tiersen reinziehen (wie just im Moment). Auch wenn er oftmals dasselbe schreibt. Und nochwas dazu. (Was? – das wäre schon Punkt 8? Och bitte, ich will doch nur kurz – ok? Danke!) Mittlerweile erkenne ich fast jedes Musikstück in Fernsehbeiträgen, weil es immer die gleiche Chose ist. Score ohne Ende. Hans Zimmer, Howard Shore, John Williams. Schaut mal irgendwas über Frankreich. Wenn es kein guter Dokumentarfilm oder Beitrag ist, kommt garantiert Musik von Yann Tiersen (Le fabuleux destin d’Amélie Poulain) drin vor. Oder solch eine herzerweichende Produktion des TV-Prekariats. Bis einer weint. Dann kommt wieder der Tiersen. Good bye, Lenin. Neuerdings auch James Blunt. Man will ja mit dem Mainstream gehen!
  8. Mein Leben ist so awesome, es hat eine eigene To-Do-Liste. Hier.

Obwohl diese Auswahl so unrepräsentativ ist (es kamen keine Pflanzen vor!), bin ich ganz zufrieden damit. So, und weil’s so schön war gebe ich ab an Hanson, Dähsi, Johanna, die Karlshofjournalisten, Dirty Lena (grade draufgesurft und gleich Punkt-5-Verstöße gesehen!) und Lysann. Richtig, nur sechs Leute. Aber die zählen intellektuellstmäßigst locker für 8! Und die Lysann kann ihre Liste auch weiß lassen, das soll sie ja mögen, munkelt man. Also hört man. Complaints von Unbeworfenen, die aber gern getroffen worden wären, bitte in die Kommentare. Noch keine received.

Endlich bin ich sie los, die Last vom Stöckchen. Danke, Phil!

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Comments

[…] fangen die meisten Beiträge zu diesem Thema eigentlich alle so oder fast so an?). Ein bekannter blogger hat mir ein Stöckchen zwischen die Beine geworfen. Da sag ich doch erst mal […]

Auftrag erfüllt^^

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