Im Chinesisch-Fieber
Die chinesische Sprache lässt mich nicht mehr los. Und es gibt im Internet erstaunlich viele Möglichkeiten, seine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Neben Livemocha, über das ich per Kommentar informiert wurde, habe ich im studiVZ einen Hinweis auf einen Chinesisch-Lernblog gesehen. Dort habe ich auch ein Video angeschaut, hier ein paar Details dazu:
Here ist ein Lied von einer sehr beliebt Band(S.H.E)–besteht aus drei junge und hübsche Fräuleien, denn sie nennen sich shao nv 少女, nv 女 ist für die weibliche Geschlecht, shao 少 bedeutet jung, zusammengesetzt kann man als Mädchen verstehen.
Die Titel ist zhong guo hua –中国话 (chinesische Sprache), nämlich Mandarin, wobei es gibt noch offiziellen Begriff für Mandarin, die sind zhong wen 中文,oder han yu 汉语.
Und komischerweise ist mir beim Schauen des Videos eingefallen, was ich heute geträumt habe (nach langer Zeit habe ich nämlich mal wieder 22 Stunden geschlafen): Es war total wahnsinnig. Zu Beginn bin ich eine zu einer Wasserrutsche umfunktionierten Bobbahn runtergefahren. In einem unterirdischen Wasserbunker traf ich eine Familie, deren kleiner Hund immer seine recht Pfote hob, dann erstarrte und umkippte, wenn er mich sah. Zusammen mit einem Mädchen habe ich Möbel – so groß wie ein Daumen – in einer Miniaturwohnung platziert, darunter einen voll funktionstüchtigen Steinway-Flügel. Später fand ich mich in einem Vortragsraum wieder, in den Dähsi geplatzt kam und rief: „Auf meiner USA-Reise habe ich Waggons von Amidca gesehen…“ (das konnte ich mir real vorstellen) „…das ist die neue Tocherfirma der Bahn!“. Kurz danach stand ich nachts auf dem S-Bahnhof Berlin-Neukölln und versuchte eine Frau namens Kerstin von der Redaktion zu erreichen, bei der ich vor dem Studium ein Praktikum gemacht hatte. Dabei stellte ich mir aber nicht die existente Kerstin dort vor, sondern Solveig, die ich von früher kannte und die mittlerweile bei Spiegel-Online arbeitet. Ich war aufgebracht, weil ich einen Dreh in einem angesagten Sushi-Lokal haben sollte und keine Telefonnummer hatte, um Rücksprache mit dem Kamerateam zu halten. Meine Mutter kam dann kurz vorbei und meinte: „Du findest die Nummer schon.“ Dann ging sie. Für die Deutsche Welle sollte ich dann plötzlich einen neuen Beitrag drehen – in Afghanistan. Nachdem ich dort eine Nacht verbracht hatte, fuhr ich mit einem Bus voll verschleierter Frauen, die mich suspekt observierten, nach Berlin (was erstaunlich schnell vonstatten ging), traf da in der S-Bahn Stefan Niggemeier, der erstaunt war, dass ich ihn kannte. Neben ihm saß Christoph Schultheis von Bildblog. Der lachte die ganze Zeit.
Nach langer Zeit aknn ich mich mal wieder an einen Traum erinnern. Aber was hat er zu bedeuten?
If you enjoyed this post, please consider to leave a comment or subscribe to the feed and get future articles delivered to your feed reader.
Comments
…oder vielleicht war es nur das Gehirn, daß die vielen täglichen Erlebnisse im Tiefschlaf neu sortiert hat. Ich hatte heut auch eine schrecklichen Traum, in dem meine Mutter (78!) unbedingt mit einem Kübelwagen, der sich tief im Keller unserer alten Wohnung befand und von mir erst ans Tageslicht gebracht werden mußte, durch die Gegend düsen wollte. Abends erfuhren wir dann von einem schlimmen Unfall und sie war dabei umgekommen. Also, ich hoffe, es ist nur das Gehirn….


Das kann nur bedeuten, dass auch dein Unterbewusstsein von Deinem Berufswunsch überzeugt ist