Hallo, Echo! – Hallo? Echo?

Bloggen wollte ich es ja vor längerer Zeit schonmal. Seit ich in Darmstadt Dieburg lebe, habe ich immer nach vergleichbaren Zeitungen der Region gesucht, wie es in Berlin z.B. der Tagesspiegel oder die Berliner Zeitung sind. Das einzige, was es hier zu geben scheint, ist das Darmstädter Echo. Entweder ist in Darmstadt nichts los, was ich mittlerweile ganz gut widerlegen kann, oder die Zeitung ist einfach scheiße. „Das Darmstädter Echo ist ein Drecksblatt“, hatte mir irgendjemand zu Beginn meines Studiums erzählt. Nunja, die gedruckte Ausgabe mag ich nicht beurteilen, dazu habe ich sie zu selten gelesen. Aber was ich ganz klar sagen kann: die Website ist so beschissen, da möchte man am liebsten unter die Arme greifen und sagen: „Ojemineh, du siehst ja schrecklich aus! Komm, ich helf dir.“

echo online

Die Bilder sind nicht web-optimiert sondern sehen derb komprimiert und für den Print equalized aus, es fehlt der heutige Web-Komfort beim Surfen, gewöhnlich klickbare Inhalte lassen sich nicht anklicken, die Grafiken sind aus dem alten Jahrhundert, die Navigation hat nur eine Ebene. Jedes Mal regt mich auf, dass ich das Logo nicht anklicken kann um auf die Startseite zu gelangen. Nachdem ich heute zum Tag der offenen Tür im darmstadtium war, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, den Artikel dazu online zu lesen. Und da steht doch tatsächlich drunter:

Mehr zum Tag der offenen Tür inklusive einer Umfrage im Lokalteil Darmstadt der aktuellen Ausgabe des „Darmstädter Echo“ (18. Februar) bzw. ganz viele Fotos hier in unserer „Echo Online“-Fotogalerie.

„Ganz viele Fotos“ – hallo? Da streikt mein Verstand. Wo sind wir denn hier – auf dem Jahrmarkt? Statt einer gelungenen Auswahl sehe ich mich dazu noch mit einer viel zu großen Bildmenge mit ewig ähnlichen Motiven konfrontiert, die dafür speicherplatzschonend entsprechend komprimittierend komprimiert wurde. Das kann’s ja wohl nicht sein.

Tut mir leid. Ich wollte eigentlich nicht so viel meckern. Anyway – was raus ist, ist raus. (Sollte ich mich jemals, wie vor einer Weile angedacht, als Fotograf für das Echo bewerben, ist das hier wohl mein Ablehnbescheid.)

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