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	<title>floriansiebeck.com &#187; Glossar</title>
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	<description>the online portfolio of florian siebeck</description>
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		<title>Stockholm</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris hat den Eiffelturm, Rom hat das Kolosseum und Berlin das Brandenburger Tor. Stockholm hat &#8211; sich selbst. Die Natur, die Mode und die Menschen. Reicht doch dicke! 50 Dinge, die wir in 90 Stunden Stockholm gelernt haben.


Die Stadt besteht aus 14 Inseln, die durch 57 Br&#252;cken verbunden werden. Das ganze Archipel ringsrum besteht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paris hat den Eiffelturm, Rom hat das Kolosseum und Berlin das Brandenburger Tor. Stockholm hat &ndash; sich selbst. Die Natur, die Mode und die Menschen. Reicht doch dicke! 50 Dinge, die wir in 90 Stunden Stockholm gelernt haben.<br />
<span id="more-190"></span></p>
<ol>
<li>Die Stadt besteht aus 14 Inseln, die durch 57 Br&uuml;cken verbunden werden. Das ganze Archipel ringsrum besteht aus mehr als 24.000 Inseln.</li>
<li>Glatte Preise werden nicht wie in Deutschland mit ,&ndash; (2,&ndash; Euro) angegeben, sondern mit :- (20:- kr)</li>
<li>Manchmal hat man in Stockholm das Gef&uuml;hl, durch einen H&amp;M-Katalog zu laufen.</li>
<li> Die U-Bahnen fahren irgendwie unter dem Wasser auf mehreren Ebenen. (Dementsprechend lang sind die Rolltreppen.)</li>
<li>Das Leitungswasser schmeckt besser als in Berlin.</li>
<li>Der Nobelpreis wird jedes Jahr am 10. Dezember in Stockholm vergeben.</li>
<li>Die Mehrwertsteuer betr&auml;gt 25 Prozent &ndash; daf&uuml;r tut der Staat mehr f&uuml;r das Wohlbefinden der B&uuml;rger. Zum Beispiel kann man auf einigen Pl&auml;tzen im Winter kostenlos Schlittschuh fahren.</li>
<li>Hotdogs hei&szlig;en bei IKEA in Schweden &#8220;wienerkorven&#8221; &ndash; au&szlig;erdem gibt&rsquo;s keine R&ouml;stzwiebeln und G&uuml;rkchen zum drauflegen und die Brote sind kleiner. (Daf&uuml;r kosten sie nur 5 Kronen.)</li>
<li>Die Autos in Stockholm sehen so dreckig aus, als seien sie t&auml;glich auf einer Offroad-Piste unterwegs und w&uuml;rden nie gewaschen werden.</li>
<li>Wenn REA ist, gehen alle shoppen. REA (&#8221;Realisation&#8221;) ist sowas wie in Deutschland der Winterschlussverkauf. Fast alle L&auml;den geben in der REA-Zeit 50 Prozent auf ihre Produkte (auch auf Tiernahrung).</li>
<li>K&ouml;nigin Silvia sieht auf der 11-Kronen-Briefmarke aus wie ein Covermodel der Cosmopolitan &ndash; l&auml;nge leve Photoshop.</li>
<li>Danke hei&szlig;t &#8220;tack&#8221; und h&ouml;rt sich ausgesprochen eher wie eine Imperativform an.</li>
<li>Oliver Gei&szlig;en und Tini Plate haben samt Baby bei Polarn O. Pyret am Kungstr&auml;dg&aring;rden Klamotten geshoppt.</li>
<li>Das lustigste Wort in der Tunnelbana ist &#8220;nodbr&ouml;msen&#8221;.</li>
<li>In Stockholmer Subway-Filialen kann man Subs mit K&ouml;ttbullar bestellen (42 Kronen).</li>
<li>Ein Model im aktuellen H&amp;M-Magazine hei&szlig;t Stas &ndash; der Name klingt schwedisch, ist es aber nicht: er stammt aus dem russischen (Abk&uuml;rzung von Stanislav).</li>
<li>Der Durchschnitts-Stockholmer ist 39 Jahre alt, verdient monatlich 20.500 Kronen (ca. 1885 Euro) und hat 1,4 Kinder. Der Durchschnitts-Deutsche ist 41 Jahre alt, verdient monatlich 2.358 Euro und hat 1,3 Kinder.</li>
<li>Auf der S&ouml;dermalm kann man sich die besten Sachen kaufen. (Danke an die <a title="NEON: Meine Stadt." href="http://www.neon.de/kat/kaufen/reise/192471.html">NEON</a>!) Was ich mir geholt habe: Bauernschuhe von <a title="cheapmonday.com" href="http://cheapmonday.com">Cheap Monday</a> (50 Kronen im Weekday), eine tolle M&uuml;tze von <a title="topman.com" href="http://topman.com">Topman</a> (120 Kronen), Handschuhe von <a title="hm.com" href="http://www.hm.com/se">H&amp;M</a> (100 Kronen) und Socken von <a title="topeco.se" href="http://topeco.se/">Topeco</a> (im Carlings, 100 Kronen). War wohl alles auch in den 70er Jahren in.</li>
<li>Die Mehrheit der Stockholmer sind Schweden, Finnen bilden die gr&ouml;&szlig;te Minderheit.</li>
<li>Das Glas &#8220;Pokal&#8221; kostet bei IKEA Schweden 4 Kronen  (etwa 0,36 Euro), in Deutschland 0,59 Euro. Deutsche Vollmilchschokolade kostet im LIDL Schweden 8 Kronen  (etwa 0,74 Euro), in Deutschland 0,39 Euro.</li>
<li>Jungs tragen matrosig. Mit Bauernschuhen (yeah!) und Mantel und ganz gro&szlig;en Kn&ouml;pfen. Hosen von Cheap Monday, ganz eng (eigentlich wollte ich mir noch so eine Cheap-Monday-Hose holen, aber die waren alle zu lang oder zu knallig-bunt). Haare zur&uuml;ckgek&auml;mmt und -gegelt oder von Pelzm&uuml;tzen oder Bommelm&uuml;tzen bedeckt. Auch aufgefallen: Zwirbelschn&auml;uzer mit russischer B&auml;renfellkappe. M&auml;dels tragen hochhackige Schuhe oder Stiefel zu einer bunten Strumpfhose und einem oder wahlweise mehreren R&ouml;cken.</li>
<li>Die Schweden duzen sich.</li>
<li>Der Chokladkoppen und der Kaffekoppen am Stortorget haben die gleiche Speisekarte, aber unterschiedliches Interieur. Empfehlenswert sind einerseits der Blaubeerkuchen, aber auch der Lachs-Spinat-Kuchen (f&uuml;r herzhafteren Geschmack). Im Chokladkoppen haben wir auch unseren Ryanair-Steward Pedro getroffen.</li>
<li>Wie in Paris gibt es auch in Stockholm die Gratis-Zeitung &#8220;metro&#8221;. (Der Spiegel kostet umgerechnet fast 5 Euro.)</li>
<li>Stockholm hat 100 Galerien und 75 Museen und somit die gr&ouml;&szlig;te Dichte an Galerien und Museen weltweit.</li>
<li>Auch im schwedischen IKEA muss man warten. Unsere Verk&auml;uferin hie&szlig; Argwan und hat zum Kassieren unserer Vorkundin 25 Minuten gebraucht. Dadurch waren wir die Vorletzten im IKEA und wurden pers&ouml;nlich um 21 Uhr (eine Stunde nach Ladenschluss) rausgeschmissen.</li>
<li>Schwedische Lindex-Werbung sieht aus wie deutsche H&amp;M-Werbung. H&amp;M-Werbung gibt es in Stockholm fast gar nicht.</li>
<li>Wer in Deutschland hip ist, sagt &#8220;hej&#8221;. Wer in Schweden hip ist, sagt &#8220;tja&#8221;.</li>
<li><span class="entry-content">Die Schwedische Tageszeitung &#8220;Svenska Dagbladet&#8221; wurde 2008 zurecht zu &#8220;Europe&#8217;s Best Designed Newspaper Of The Year&#8221; gekr&ouml;nt.</span></li>
<li>Der k&auml;lteste Monat in Stockholm ist Februar.</li>
<li>Den Soundtrack zum oft gelobten Stockholmer Horrorfilm &#8220;L&aring;t den r&auml;tte komma in&#8221; wurde vom Symfonick&yacute; Orchestr Slovensk&eacute;ho Rozhlasu Bratislava eingespielt.</li>
<li>In den Automaten auf den Tunnelbana-Bahnh&ouml;fen gibt es auch &Auml;pfel f&uuml;r sieben Kronen.</li>
<li>Street-Art in Stockholm sind vor allem Rehe auf der R&uuml;ckseite von Stra&szlig;enschildern und Hasen vorne auf Fu&szlig;g&auml;nger&uuml;berwegsschildern.</li>
<li>In vielen Gesch&auml;ften stehen Macs an den Kassen. (Sowieso surft man in Internet-Caf&eacute;s mit Macs.)</li>
<li>Trendige Brillentr&auml;ger tragen fette Goldrahmenhornbrillen.</li>
<li>Im Press Stop auf der S&ouml;dermalm (Hamngatan) gibt&rsquo;s gute Magazine und eine Holzkiste mit alten Zeitschriften, durch die man sich w&uuml;hlen kann.</li>
<li>Auf dem Schwedischen Fernsehsender STV2 kommt bis 11 Uhr morgens Testbild. Generell werden englischsprachige Filme nur mit Untertiteln im Fernsehen gezeigt.</li>
<li>Stockholm ist teuer.</li>
<li>Die Tunnelbana in Stockholm wird auch als die &#8220;weltgr&ouml;&szlig;te Kunstgalerie&#8221; bezeichnet. Die 109 Kilometer lange Strecke verbindet &uuml;ber 100 Stationen, die zum Gro&szlig;teil mit Malereien, Skulpturen und Mosaiken versehen wurden.</li>
<li><span class="entry-content">Mitten im H&amp;M an der T-Centralen gibt es ein kleines Caf&eacute;.</span></li>
<li>Das traditionelle &#8220;Schweden-Rot&#8221;, in dem viele H&auml;user gestrichen werden, ist giftig. Die Farbe enth&auml;lt viele Schwermetalle wie Blei oder Cadmium. Mittlerweile gibt es auch schadstoff&auml;rmere Farben im gleichen Ton.</li>
<li>An den &#8220;Stockholmspanelen&#8221; hat jeder freien Zugang zum Internet.</li>
<li>In Schweden wird im Durchschnitt t&auml;glich ein Kochbuch herausgebracht, das ist Weltrekord.</li>
<li>Slussen ist eine Schleuse mitten in Stockholm. Sie trennt das S&uuml;&szlig;wasser des nahen M&auml;larsees vom Salzwasser der &ouml;stlich liegenden Ostsee.</li>
<li>Vom 100-Kronen-Schein blickt der grandiose Carl von Linn&eacute;, Begr&uuml;nder der biologischen Nomenklatur.</li>
<li>Schweden sind hilfsbereit. Im Kino: &#8220;It&#8217;s a swedish film.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;Without subtitles.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;So you&#8217;re sure you wanna watch the film?&#8221; &mdash; Yes! &mdash; &#8220;But yo&#8217;re not gonna understand it, cause it&#8217;s a swedish film.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;And there&#8217;s no subtitles. No swedish ones, no english ones.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;Ah, okay. Well, have fun.&#8221; (Und die k&ouml;nnen gut Englisch.)</li>
<li>Es gibt mehr Sushi-L&auml;den als China-Restaurants.</li>
<li>In Stockholm gibt es den &Ouml;kopark (Ekoparken). Er ist der erste Nationalpark der Welt, der innerhalb einer Stadt liegt.</li>
<li>MediaMarkt hat in Schweden den Claim &#8220;Pl&ouml;tzligt k&auml;nns allt annat puckat&#8221;, was soviel hei&szlig;t wie &#8220;Pl&ouml;tzlich wirkt alles andere bescheuert&#8221;. Am Anfang hatte der Konzern verst&auml;rkt mit Klischees &uuml;ber Deutsche geworben, unter anderem in Kampagnen wie &#8220;d&aring; s&auml;tter jag bratwursten i halsen&#8221; (&#8221;da stopf ich mir doch die Bratwurst in den Hals&#8221;) oder &#8220;scheissebillig&#8221;. Verantwortlich ist eine M&uuml;nchner Werbe-Agentur.</li>
<li>Stockholmer Lebensart ist geil.</li>
</ol>
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		<title>darmspiegel Verlag</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 18:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Dem Darmspiegel entgeht nichts!&#8221; hie&#223; ein PDF-Dokument, das auf der Google-Sucherbenisseite an erster Stelle stand. Bevor wir kamen.
Darmstadt wird von vielen gescholten. Da kann man aber auch lustige Wortspiele veranstalten. &#8220;In Darmstadt findet die Party im Darm statt.&#8221; Oder &#8220;Darmload&#8221; statt &#8220;Download&#8221;. Doch es gab 30000 Studenten &#8211; und kein Magazin. Die Redigaturspa&#223;wochen konnten beginnen.
Darmstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dem Darmspiegel entgeht nichts!&#8221; hie&szlig; ein PDF-Dokument, das auf der Google-Sucherbenisseite an erster Stelle stand. Bevor wir kamen.</p>
<p>Darmstadt wird von vielen gescholten. Da kann man aber auch lustige Wortspiele veranstalten. &#8220;In Darmstadt findet die Party im Darm statt.&#8221; Oder &#8220;Darmload&#8221; statt &#8220;Download&#8221;. Doch es gab 30000 Studenten &ndash; und kein Magazin. Die Redigaturspa&szlig;wochen konnten beginnen.</p>
<p>Darmstadt ist eine ganz grauenhafte Stadt, wenn es um Gekl&uuml;ngel geht. Jeder kennt jeden. Das kann aber auch ganz n&uuml;tzlich sein.</p>
<p>Diese Seite besteht aus Fragmenten. Ich bitte zu entschuldigen.</p>
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		<title>&#220;ber mich</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Dec 2006 17:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Disclaimer. Unter Umst&#228;nden habe ich meine Meinung in manchen Punkten ge&#228;ndert und vertrete sie nicht mehr. In mag an vielen Stellen unqualifizierte &#196;u&#223;erungen get&#228;tigt haben, aber so ist das, wenn man jung und unge&#252;bt und noch naiv ist. Viel Freude beim Lesen, nichtsdestotrotz.
Die Anf&#228;nge des Textes reichen zur&#252;ck ins Jahr 2006.
Ich bin &#8211; wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Disclaimer. Unter Umst&auml;nden habe ich meine Meinung in manchen Punkten ge&auml;ndert und vertrete sie nicht mehr. In mag an vielen Stellen unqualifizierte &Auml;u&szlig;erungen get&auml;tigt haben, aber so ist das, wenn man jung und unge&uuml;bt und noch naiv ist. Viel Freude beim Lesen, nichtsdestotrotz.<br />
<span id="more-166"></span>Die Anf&auml;nge des Textes reichen zur&uuml;ck ins Jahr 2006.</em></p>
<p>Ich bin &ndash; wie man sehr wahrscheinlich der Domain entnehmen kann &ndash; Florian Siebeck. Viele nennen mich auch Flo. Andere nennen mich Dicker, FloSi oder Flori. Als &raquo;penibler G&auml;rtner&laquo; wurde ich auch schon mal bezeichnet. Ich mag Cr&ecirc;pes, Eierkuchen, Kaiserschmarrn, sowas in der Art halt. Und Buttermilch. Am liebsten mit Erdbeer-Geschmack. Ich wei&szlig; nicht, ob das alle k&ouml;nnen oder ich da was besonderes bin, aber wenn&rsquo;s sich anbietet &raquo;schiele&laquo; ich gern mit einem Auge, w&auml;hrend das andere weiter geradeaus schaut. Schokolade! H&auml;tte ich fast vergessen &ndash; Schoki ist nat&uuml;rlich auch sehr lecker, ob wei&szlig;, mit Traube/Nuss oder zartbitter. Gern h&auml;tte ich einen Flugschein (f&uuml;r Ultraleichtflugzeuge), dazu fehlen mir aber noch die n&ouml;tigen 4000 &#8364;uro. Womit wir beim Geld w&auml;ren &ndash; ich bin Single und komme daher sehr gut mit meinem &raquo;Einkommen&laquo; (Taschengeld, Arbeit) aus. Allerdings wird meine n&auml;chste Anschaffung erstmal eine Canon EOS 20D sein, wenn die durch den F&uuml;hrerschein draufgegangene Knete wieder erarbeitet auf dem Konto ist. Kann mir jemand sagen, warum mein &raquo;Bambus&laquo; von IKEA so gelb wird? Bemerke ich grade. Shit. Achso, ich sammle Kakteen und Bierdeckel. Auf dem Albrecht-D&uuml;rer-Gymnasium besuche ich die 13. Klasse, d.h. in einem halben Jahr &ndash; ABI. Ich habe mal bemerkt, dass viele Leute an das Ende von irgendnem langweiligen Text schreiben &raquo;Danke, dass ihr das alles gelesen habt bis hier&laquo; &ndash; das kann man aber auch lesen, wenn man nur den Anfang und das Ende liest. Daher mittendrin: Sch&ouml;n, dass Du bis hier gelesen hast. Oder Sie. Ist ja noch nicht Web 3.0, dass dann hier steht, dass ich wei&szlig; wer Sie sind. A pro pos: Wer sind Sie bzw. wer bist Du eigentlich? W&auml;re nett zu wissen, wehr hier meine geheimsten Offenbarungen liest. Weiter im Programm. Also geboren wurde ich als Kind einer Familie mit zwei Kindern (aufmerksame Leser wissen nun: ich habe einen Bruder, gut &ndash; bzw. einen Geschwistermenschen. Ist aber ein Bruder. &Auml;lterer.) im Ostteil Berlins einige Monate vor dem Mauerfall. Ich mag es nicht, Rechtschreibfehler zu begehen oder Texte zu sehen, in denen ein Rechtschreib-Frevler am Werk war (neulich gesehen: &raquo;Ihr undanckbaren&laquo; oh oh oh&hellip;). Grade singen Lady Marmelade &raquo;Voulez-vous coucher avec moi?&laquo; im Lautsprecher. (Anm.: beim Bandnamen stelle ich mir immer Menschen vor, die in Marmelade baden) Umschalten. Am liebsten h&ouml;re ich n&auml;mlich Klassik, sonst auch Jazz. Sch&ouml;n sind deshalb Klassikradio (www.klassikradio.de) und nicht zu vergessen (!) radio eins (www.radioeins.de), sowieso die besten Sender in ganz Berlin (wenn nicht Deutschland). Verbieten sollte man Kiss FM (oder man h&ouml;rt&rsquo;s einfach nicht) oder den Lieblingssender meiner Mutter &raquo;Berliner Rundfunk 91.4&laquo; &ndash; schrecklich! Gedudel. Ohrenschmerz. Lustig &ndash; heute in der Zeitung gelesen: die Birkenstock (Sandalen-Tante samt Firma) ist pleite. Pech, aber nebenbei: es gibt auch Harzer K&auml;se einer Firma namens Birkenstock. Man sollte mehr f&uuml;r den Umweltschutz tun. Das musste auf jeden Fall rein ins Profil. Soviel dazu, ich rauche auch nicht und bin f&uuml;r ein generelles Rauch-Verbot in ganz Deutschland, also nicht nur in &ouml;ffentlichen Einrichtungen, sondern auch auf der Stra&szlig;e, auf Veranstaltungen im Freien, etc. Mathe mag ich nicht und ich messe 1,75 Meter. Wo wir bei der Gr&ouml;&szlig;e sind, gleich einige Gr&uuml;&szlig;e an alle die ich mag und auch an die, die ich nicht leiden kann. Wobei, die seien weniger gegr&uuml;&szlig;t. Auch an Dich, Leser, viele Gr&uuml;&szlig;e. Gr&uuml;&szlig;e &ndash; Gr&uuml;n &ndash; das passt. Gr&uuml;n ist meine Lieblingsfarbe. Ich habe schon mal einen Zehn-Liter-Eimer Ketchup kaputt gemacht, aus versehen aber. In meinem Zimmer steht ein Ventilator. Mein Telefon nutze ich gern und ausgiebig, da es &uuml;ber eine Freisprech-Funktion verf&uuml;gt. Pro Tag schreibe ich mehrere E-Mails, und fotografieren tu ich gern bei spektakul&auml;rem Himmel, wenn die Sonne dann noch scheint &ndash; wunderbar! Sonntags kann ich sogar kostenblos telefonieren. Seit einiger Zeit auch samstags und an Feiertagen. Mein Lieblingsbilderbuch ist ohne Zweifel &raquo;THE EARTH&laquo; von vmb Publishers, das habe ich mir in Kalifornien in sowas wie der METRO dort f&uuml;r 11 $ brutto gekauft. Sensationell, diese Bilder. Ungef&auml;hr 740 Seiten hat der Bildband. 256 Zentimeter im Quadrat misst jede Seite. Also 16 Zentimeter L&auml;nge/Breite pro Seite. Das macht abz&uuml;glich Textseiten so 18500 Quadratzentimeter atemberaubende Landschaftsaufnahmen. Sollte man sich unbedingt zulegen. Im Buch ist auch ein Bild des Peyto Lake im Banff Nationalpark in Alberta (Kanada) zu sehen. Das gleiche Motiv habe ich inzwischen zwei mal bei Flickr gesehen. Das selbe? Das gleiche? Mmh. &ndash; egal, Flickr ist auf jeden Fall toll, schon allein aufgrund der einfachen Handhabung (Zauberwort: AJAX) und den bis auf wenige Ausnahmen vielen netten, sympathischen Leuten dort. Irgendwie ist sowieso sch&ouml;ner mit &auml;lteren Menschen zu reden, als mit welchen beispielsweie in meinem Semester (es gibt nat&uuml;rlich positiv hervorstechende Ausnahmen, die hier wissen, dass sie gemeint sind). Irgendein Erwachsener sagte mal zu mir: &raquo;Es ist sch&ouml;n, sich mit Dir zu unterhalten. Du bist so intellektuell.&laquo; (Denkpause) Ach, sch&ouml;n sind auch die Wartezeiten am Set, wenn ich einen Dreh habe. Da sind meist ebenfalls nette, aufgeschlossene (&auml;ltere) Menschen, die viel zu erz&auml;hlen haben. Es ist interessant, sich Lebensgeschichten von &auml;lteren, vielleicht auch erfahreneren Menschen anzuh&ouml;ren. Vielleicht komme ich darauf sp&auml;ter noch zur&uuml;ck. Obwohl ich mich stundenlang aufregen k&ouml;nnte &uuml;ber &raquo;diese Jugend heutzutage&laquo;. Mal schauen. Neulich habe ich gesehen, dass Angela Merkel sich einen Globus ins B&uuml;ro anschaffte, als erste Amtshandlung. Weise Entscheidung. Sie wisse manchmal nicht, wo L&auml;nder liegen und wie gro&szlig; sie seien. Das gef&auml;llt mir, mit der Weltkugel. Sie isst &uuml;brigens gerne Gem&uuml;se statt Obst. Nun sagt man ja, von Politikern solle man nicht so viel erwarten, ihnen nicht alles abkaufen. Stimmt schon. Aber Angela Merkel ist mir im Laufe der Zeit sympathisch geworden. Menschlich, nicht so oft politisch. Bei menschlich sollte ich noch sagen, dass mein Lieblings-BILD-Watchblog der bildlog.de ist, wenn es denn noch einen anderen gibt. Der &raquo;IKEA-Bambus&laquo;-Trieb steht jetzt in einer Vase, den unteren Teil habe ich entsorgt, da er verfault war. Hoffentlich bilden sich Wurzeln. Einige Bl&auml;tter, vormals fast gelb, f&uuml;llen sich meiner Auffassung nach wieder mit Chlorophyll. Manchmal male ich in der S‑ oder U-Bahn Websitedesignskizzen in meinen Terminkalender. Eine PayBack-Karte besitze ich nicht. Ich habe schon mal einen Zauberw&uuml;rfel verdreht, wieder richtig bekommen habe ich bis heute keinen einzigen. Warum hei&szlig;t das Deo, was hier gerade steht, eigentlich 8 &times; 4? Steht sicherlich irgendwo. Aber Spekulationen sind manchmal sch&ouml;ner als die Wahrheit. Oh Gott, jetzt musste ich nachdenken was 8 &times; 4 ist. Peinlich. 32. Da muss ich an Anne denken, keine Ahnung warum. Hallo Anne. Ah, hier steht&rsquo;s &ndash; &raquo;die optimale Kombination eines hochwirksamen Deodorants und modernen hochwertigen D&uuml;ften&laquo;. K&ouml;nnen D&uuml;fte modern sein? Neulich erz&auml;hlte mir Anna, sie habe ein Torten-Studio gesehen. Diese ganzen Neologismen. Dabei ist Neologisus doch selbst einer. Nicht? Oreos schmecken lecker. Gibts aber hier nicht. In Ma&szlig;en genie&szlig;en, also alle paar Jahre im Urlaub wird sowieso besser sein. Vielleicht kann man mit diesem Text bald ein ganzes Buch f&uuml;llen. Reizend. Ist es in der Toscana wirklich so sch&ouml;n, wie es in den Prospekten hei&szlig;t? Giraffe. Warst Du bzw. waren Sie (Web 3.0 l&auml;sst weiterhin auf sich warten) eigentlich schon mal in den Kew Gardens? Auch sch&ouml;n da, ich kam ja sogar umsonst rein, ein Dank an die Kassiererin. Ich habe &uuml;brigens heute (15. August &rsaquo;06, schade &ndash; jetzt verliert der text das Zeitlose) ein neues Wort erfunden: sushen. Gibt&rsquo;s soweit ich wei&szlig; noch nicht. Von nun an also nicht &raquo;Wir gehen Sushi essen&laquo;, sondern &raquo;Wir gehen sushen&laquo;. Klingt auch viel exklusiver. Heute habe ich mir Fragen notiert, deren Antworten ich gern w&uuml;sste. Zum einen w&uuml;sste ich gern, ob Lieder von Katie Melua durstig machen oder ob das am Bahn-Fahren liegt. A pro pos: habe gerade einen Fragebogen durchgest&ouml;bert, den ich vor einem jahr mal ausf&uuml;llte. Titel: &raquo;500 Fragen&laquo;. Ein Extrakt. (36) Was war die verr&uuml;ckteste Idee die du bisher in deinem Leben hattest? Nach Neuk&ouml;lln in eine Schule zu gehen. (131) Dreh deinen Kopf um 60 Grad nach rechts und um 30 Grad nach unten! Was siehst du? Unordnung. (149) Was war f&uuml;r dich die gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berraschung in deinem Leben? Leben. (188) Was ist dein Lieblingszitat? Illegal ist, wenn man erwischt wird. [Tatort] (202) Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben? Ich. (203) Gehst du alleine ins Bett? Nein, mit Kopfkissen und Bettdecke. (224) Wenn du jemanden liebst, w&uuml;rdest du auch einen neuem, der NICHT diesen &rsaquo;gr&ouml;&szlig;er kleiner&lsaquo; Vorrausetzungen erf&uuml;llt??? Du solltest an Deiner Grammatik &uuml;ben. (234) Nenne etwas, was du mal wolltest, dich aber nicht getraut hast?? Herrn K. seine Tr. ins Gesicht hauen. (259) Cool oder sofft?? Deine Rechtschreibung l&auml;sst wieder zu w&uuml;nschen &uuml;brig. (350) Was ist dein Lieblings-Kurzer?? (z.b. Feigling, Quicky) Herr Hoffmann. (371) In welchen Situationen redest du besonders viel?? Nach Mitternacht. (391) Was war der letzte Satz, den du zu deinen Eltern gesagt hast??? Ja, gleich. (446) Hast du dich schon einmal mit einem Lehrer angelegt??? Ja (war das sch&ouml;n!). Soweit zum Questionnaire, wie es auf gut Franz&ouml;sisch hei&szlig;en will. Neulich stellte ich abermals eine erstaunliche Eigenschaft meines Computer-Nutzens fest: ich schiebe in regelm&auml;&szlig;igen Intervallen Dateien in so genannte &raquo;UNGEORDNET!&laquo;-Ordner und beginne dann neue Folder-Hierarchien, die jedoch wieder von &raquo;UNGEORDNET 2&frasl;3/4&frasl;5/&hellip;&laquo;-Ordnern geschluckt werden, um mit vorher genannten dann in &uuml;bergeordnete &raquo;UNGEORDNET gesamt&laquo;-Ordner verfrachtet zu werden. Viel werden, viel Ordner in diesen S&auml;tzen. Man sollte Programme erfinden, die f&uuml;r den Menschen ordnen. Man sollte, man sollte. Selbst sollte man. Den meisten Anh&auml;ngern des Proletariats und besonders den Menschen der oberen 10.000 &ndash; obwohl zu bezweifeln ist, dass die Zahl derer, die zu dieser Gruppe z&auml;hlen, tats&auml;chlich auf eine so geringe Zahl zu beziffern ist &ndash; ist meist nicht bewusst, dass ohne diese &raquo;Einer m&uuml;sste&laquo;-Haltung die Welt schon viel entwickelter w&auml;re. Jeder, wie er kann. Jede, wie sie kann. Wir wollen ja hier nicht gegen das Antidiskriminierungsgesetz handeln. Kurios ist hierbei der Fakt, dass Unternehmen auch keine Suchen nach Sekret&auml;rinnen mehr inserieren d&uuml;rfen, es sei denn, sie wiesen vor, dass die Sekret&auml;rs-T&auml;tigkeit nach gesetzlichen Richtlinien nur von einer Frau ausge&uuml;bt werden darf/kann/muss. Auch wenn sie stimmen, alle Angaben ohne Gew&auml;hr. Es ist sp&auml;t. Sandmann, lieber Sandmann, wann &ndash; da h&ouml;rt die Kenntnis auf. Schande. Wann ist es denn so weit? Wann kommst Du in der Zeit? Wo bekommt der Sandmann seinen Sand her? Es lebe der Kapitalismus. Wie schlie&szlig;t der Sandmann trotz des enormen Sandverbrauchs am Ende des Quartals mit positiven Werten? Entlassungsproduktivit&auml;t (war mal Unwort des Jahres)? Steuerhinterziehung? Katie Melua macht nur in der S-Bahn durstig, nicht auf der Stra&szlig;e. Sorry, Katie. Wenn das Universum Tropical Islands w&auml;re, wo k&auml;men dann die Investoren aus Malaysia her? Am Abend bin ich nicht mehr Herr meiner Mausbewegungen. Ich l&ouml;sche unentwegt wichtige Dokumente, ver&auml;ndere Bilder. Den Schaden bemerke ich erst am n&auml;chsten Tag. Ich sollte eine Abends-ver&auml;nder-Sperre installieren. Sch&ouml;n w&auml;re es, nein, vergessen wir das. Gestern hat mich Lina &uuml;brigens komisch angeschaut, als ich mal wieder schielte. Mit rechts klappt das schon ganz gut, an links arbeite ich noch. Arbeit macht auch mein Pflanzenforum. Ganz viele neue User auf einen Schlag, eine Freude, bedeutet aber auch: auf W&uuml;nsche der User/Mitarbeiter achten und Foren einrichten, Handling anpassen, Beitr&auml;ge sortieren. Schick, zum Ordnen gibt&rsquo;s jetzt auch schon zwei Moderatoren, die das ganz ordentlich tun. So viele Gedanken im Kopf. Ich muss schnell schreiben, gleich ist wieder Fahrschule. Da muss ich mich konzentrieren, damit ich die restlichen zwei Sonderfahrten noch hinter mich bringen kann und dann ab zur Pr&uuml;fung komme. Habe mir diesmal auch Notizen gemacht f&uuml;r den Text, in meinem Terminkalender. Eigentlich nicht Sinn der Sache, helfen sie mir, alles hier ein bisschen zu strukturieren. Meine S-Bahn-Fragen von neulich sind noch gar nicht alle gestellt. Bin am Suchen. Nebenbei: Was singt der Chor in &raquo;Kyrie for the Magdalene?&laquo;aus dem Film &raquo;The DaVinci-Code&laquo;? Im Internet gesucht, nichts gefunden &ndash; ach, genau. Schule. Vor einer Woche angefangen, schon kehrt die alte Gestresstheit wieder ein, die ich in den Ferien &uuml;berhaupt nicht vermisst habe. Weniger am Unterricht (Unterrischt), als an den mich derma&szlig;en ankotzenden Sch&uuml;lern unseres Gymnasiums (peinlich) liegt es. Verrohung der Jugend &ndash; solch freche, arrogante und asoziale Kinder kennt man sonst nur von der Supernanny. Wenn ich nicht in die 300er‑ und 400er R&auml;ume m&uuml;sste (in die 200er nicht mehr &ndash; Physik und Chemie gl&uuml;cklicherweise abgew&auml;hlt), w&auml;re es eine durchaus ad&auml;quate L&ouml;sung, s&auml;mtliche B&auml;lger auf die stillen Treppen zu verfrachten. Interessant w&auml;re es auch, gut &ndash; sollte ich hier lieber nicht schreiben. Dachte da an sowas Home-Shopping-Artiges &aacute; la Vakuum-Folienschweissger&auml;t. &Aacute; la oder &agrave; la? Stellt sich immer wieder die Frage. Muss los. Fahrstunde. Wieder da. W&uuml;rde ich eine Geschichte &uuml;ber mich gerade schreiben, finge diese etwa so an: &raquo;Er lag auf seinem Bett und starrte in das Kissen, auf das er sein Gesicht gepresst hatte. Alan Silvestris geniales Forrest Gump Theme t&ouml;nte auf Klassikradio. Er schloss die Augen und atmete tief durch.&laquo; Ja, so ging&rsquo;s mir eben. Ersch&ouml;pft von der Woche, von der mich st&auml;ndig umschwirrenden Unruhe. Schrecklich. Dabei ist Freitag. Fr&uuml;her habe ich da immer Comedy geguckt auf RTL oder SAT.1 &ndash; das war mal. Seit mir faulheitsbedingt vor vielen Monaten der Receiver und somit die Fernsehm&ouml;glichkeit seitens meiner Mutter geraubt wurde, f&uuml;hle ich mich freier. Fernsehen kann ja so anstrengend sein. Zwar k&ouml;nnte ich im Wohnzimmer schauen, aber warum? Will ich angeschnauzt werden: &raquo;RUFEN SIE AN!! Ist denn da niemand in der Leitung? Sie wissen das doch! Greifen Sie zum H&ouml;rer!! Der Hot Button wird jeden Moment zuschlagen!&laquo;? Interessiert es mich, wie sehr handgefertigt diese &raquo;putzige&laquo; Porzellan-Puppen-Monster namens Jaqueline, Yessica und Thorben bei QVC sind? Man kann ohne Fernsehen auskommen. Gabs mal einen stern-Bericht. Filme kann man auch auf DVD schauen. Nat&uuml;rlich gibt es auch gute Sender wie 3.sat &ndash; da kann durchaus eingeschaltet werden. Mein Leben kommt mir in letzter Zeit so surreal vor (Drogen waren nicht im Spiel). Es gewittert, im Radio dazu der Soundtrack von The Ours. Jetzt habe ich tats&auml;chlich Ours statt Hours geschrieben. Besch&auml;mend. Meine Augen fallen immer wieder zu, es ist Punkt 19:30 Uhr, die Stunden vergehen wie die Hours im Radio. Der Regen str&ouml;mt, ein Zug durchf&auml;hrt im &uuml;bertragenen Sinne mein Gemach. August &ndash; es hagelt! Morgen ist Einschulung f&uuml;r die ABC-Sch&uuml;tzen. Und andere wundern sich, wo die Terroristen herkommen. Ha, ha. Tusch. Sintflut. Meine S&auml;tze sind immer kurz, soll das so sein? Ist das ein Innerer Monolog oder eher ein Gedankenabriss eines &ndash; ich &uuml;berlege &ndash; Verr&uuml;ckten? Das ist kein Profil mehr. Das ist mein Wetter. Ich fotografiere, Katastrophentourist nannte sie mich. Pazifistische Streichermelodien begleiten den unabl&auml;ssig grollenden Donner da drau&szlig;en, vor meinem Fenster. Das Pl&auml;tschern, &raquo;Abendbrot ist fertig&laquo;. Ja sage ich. Das ist nicht mehr normal, doch bin ich mir bewusst, dass ich schreibe, was ich schreibe. Ich starre auf den Bildschirm, die Finger wandern &uuml;ber die Tastatur. Daf&uuml;r gab&rsquo;s 1993 den Oscar, f&uuml;r Rachel Portman, sagt Florian Schmidt von Klassikradio. Na los. Ich soll essen kommen. Essen fertig. Lasagne gabs. Ich k&ouml;nnte hier 24 Stunden weiterschreiben. Vieles geht mir durch den Kopf. Gedankenverlust, das ist sowieso das Schlimmste. Nicht notiert zu haben, was in einem vorgeht. Das ist wie nicht gelebt zu haben. Meine bisherigen Gedanken hier, das sind 16.457 Bytes zusammengeschriebene Gehirnstr&ouml;me. Wieviel werden es sp&auml;ter sein? Ich wei&szlig; es nicht. Ich werde diesen Text auch nicht noch einmal durchlesen, das gliche Manipulation. Ist das intellektuell, was ich schreibe? Immerhin riecht nach Schuhdeo, gegen das Texas Lightning im Lautsprecher des Rechners meiner Mutter mit &raquo;No, no, never&laquo; rebellieren. In meiner Sprachbiografie, die ich im 2. Semester f&uuml;r Deutsch-LK anfertigte. Muss ich suchen. Auf gut Gl&uuml;ck nach Sprachbio gesucht, sofort Sprachbio.doc gefunden. Dort schrieb ich: &raquo;Als Freude empfinde ich es, Synonyme f&uuml;r in meinem Wortschatz bereits vorhandene W&ouml;rter zu lernen, aktuellstes Beispiel daf&uuml;r ist der Ausdruck &bdquo;perhorreszieren&ldquo;, der in etwa &bdquo;verabscheuen&ldquo; bedeutet und in Theodor Fontanes &bdquo;Irrungen, Wirrungen&ldquo; vorkommt. Mein Ziel ist es, in einem h&ouml;heren Sprachniveau, besonders im Alltag, mit anderen Menschen kommunizieren zu k&ouml;nnen.&laquo; Das sollte jeder tun. Es gibt nichts Sch&ouml;neres, als den eigenen Sprachschatz zu erweitern. Ich soll aufr&auml;umen, nicht schreiben. Es gibt so viel zu erz&auml;hlen. Ich schreibe gerade eine Zivildienst-Anfrage, die ich an den Botanischen Garten schicken m&ouml;chte. Dienst an der Waffe verweigern, das tue ich prinzipiell nicht. Es ist mir schlicht und einfach egal. Der Grund f&uuml;r meine Entscheidung liegt vielmehr darin: Sport. Das tue ich mir nicht an. Mir reicht es, auf dem Mountain-Bike durch den Wald zu fahren. Mehr Sport &ndash; nein danke. Ich werde wohl aufr&auml;umen m&uuml;ssen. Etwa 3000 W&ouml;rter bis hier. Es h&auml;lt sich noch in normalem Rahmen. Ich habe nachgedacht in letzter Zeit. Das Gedachte staut sich auf meinem Schreibtisch, mit gr&uuml;nem Folienstift auf laminiertes Papier gebannt. Es kann nicht entkommen. Kleiner Nachschub: Kathi degradiert die auf Klassikradio laufenden Klavierkompositionen (die sie durch das Telefon h&ouml;rt) als Klomusik. Meine besten Freunde sind Florian Hunzenbr&ouml;dl und Dieter Hollenach, wobei letzterer leider in Mitteldeutschland lebt und ich ihn daher nicht so oft besuchen kann. Es ist dunkel. Der Blitz umrahmte die Haltestelle in glei&szlig;end gl&auml;nzendem Orange. Vielleicht auch nur Spass und anderes sonderp&auml;dagogisch-wissenschaftsprop&auml;deutisches Gehabe am Solaris-Gef&auml;hrten (dieser Form-Fehler ist gewollt, da er zum besseren Textverst&auml;ndnis beitragen k&ouml;nnte!). Sind wir nicht alle ein bisschen bloggy? Mir f&auml;llt soviel zum schreiben ein, aber die Zeit. Die Zeit. Sie gerinnt in meinen tastaturber&uuml;hrenden Fingern. Denk mal dr&uuml;ber nach. Da denkt man, dann denkt man, man denke, man denke wirklich. Denkt man auch. Dann ist Boxenstopp im Kopf. Pl&ouml;tzlich ist alles orange. Was Literaturkritiker hier alles reininterpretieren k&ouml;nnten. Tun sie aber nicht. Noch, noch? Nicht. Das Komma dr&auml;ngt sich, seinen, Weg, unerw&uuml;nscht, in, den, Satz. Hinein. K&uuml;ste! Land! Von Menschenhand erschlaffen, schlaffen, Hand um das Gewand mit Basilikum aus Pfeffer im gl&uuml;henden Strahl. So sinnentleert, so tr&auml;ge. Wann, wann? No idea. Waste of time &ndash; mine is the time as Ⅰ spent the time while Ⅰ was sleeping. In time! No! Unbelieveable! This is amazing, gorgeous! Flickr l&auml;sst seine Federn herab. Und gr&uuml;&szlig;t aus der Ferne. Enya singt. Das Wasser um ihren Kopf wird &ndash; &uuml;berleg mal &ndash; traurig. 24,90 ist die Bilanz! 24,90! Und 27 will der Wurm. Er frisst sich durch Holz. Armer Tropenwald, f&uuml;r Kitsch zu sterben. Mme J&rsquo;aime! Als sie das Mme an die Tafel schrieb und dazu &raquo;je suis l&agrave;&laquo; dachte ich Franz&ouml;sisch w&auml;re schwer. Trundle frisst sich durch den Energiesparlampenwald, es riecht danach. BANG!! Warum 0 Uhr 9? Elrond h&auml;tte seinen Spa&szlig; mit ihr. Denk mal dr&uuml;ber nach. Ja. Ich gebe auf. &Uuml;brigens: ich habe die Initiative gegen den Verfall der deutschen Sprache gegr&uuml;ndet. Abscheuliche Bilder (inhaltlich, wohlgemerkt) sind [[1]] zu betrachten &ndash; sodann, auf ich reite. Am Donnerstag habe ich ihn! Oder auch nicht. Das h&auml;ngt von mir ab. Willenskraft. Damit assoziiere bringe ich immer &raquo;Du bist De&hellip;&hellip;&hellip;&laquo; in Verbindung. Was sowas anrichten kann. Das ist der 26., nicht? N&rsquo;est pas! Urte berri on! Das ist baskisch und bedeutet Frohes Neues. Das ist auch bald, schau mal einer an. Also ich hab ihn jetzt doch nach exakt 34 Fahrstunden &agrave; 80 Minuten. Den F&uuml;hrerschein. Ab 17. &Uuml;berleg&rsquo; mal: 2720 Minuten (45,3 Stunden) im Auto sitzen; 91.4 h&ouml;ren m&uuml;ssen. 2720 Minuten &raquo;Wie f&auml;hrst du denn?&laquo; abwechselnd mit &raquo;Ist dir klar was du gerade gemacht hast?&laquo; auf mich einwirken lassen. Hui. Es ist inzwischen 2007, das Bond-Jahr &ndash; nicht dass ich ein gro&szlig;er Bond-Fan w&auml;re, dazu fehlt es zumindest den Filmen viel zu sehr an Fundament (in my so humble opinion), das alte Jahr Vergangenheit (eigentlich ist gestern ja auch Vergangenheit.) bzw. &raquo;Geschichte&laquo; und ich habe seit geraumer Zeit nicht mehr am Profil geschrieben. Keine Zeit gehabt. Vergessen? Vielleicht. Leider. Habe mich inzwischen bei Jappy.de angemeldet, um etwas Intellektualit&auml;t dort zu verbreiten (au&szlig;er Low-Level-IQ-Gespr&auml;chen und (pr&auml;-)pubert&auml;rem Gesabbel gemischt mit abartig glitzernden GIF-Animationen und Liebkosungen von Usern f&uuml;r User, die einen G&auml;stebucheintrag in deren Profil get&auml;tigt haben ist dort nichts zu finden, was auch nur den leisen Anschein einer wenigstens geringf&uuml;gig intelligent erscheinenden Gemeinschaft wecken k&ouml;nnte), bin leider gescheitert. Mausizwei (&laquo;w 53&Prime;), das wei&szlig; ich mittlerweile, plant eine Familie; zwar nicht in n&auml;herer Zukunft, daf&uuml;r vielleicht, wenn sie das Alter von 85 Jahren &uuml;berschritten hat und sich nach ihrer Scheidung (dem Profil zu entnehmen) endlich einer Beziehung gewachsen sieht. Ihr Profilbild l&auml;sst erahnen, dass ihr eine Dauerrolle in &raquo;Hinter Gittern &ndash; der Frauenknast&laquo; lebensl&auml;nglich gesichert scheint (obwohl das ja jetzt abgesetzt werden soll &ndash; Quelle: Jappy), da ist f&uuml;r mich schwer verst&auml;ndlich, warum mein k&uuml;nstlerisch angehauchtes Silhouetten-Bild von den BigBrothers als &raquo;Funbild&laquo; abgetan und nicht freigeschaltet wurde. Ich erkl&auml;rte einem 16j&auml;hrigen M&auml;dchen, dass Safran ein aus Winterbl&uuml;hern gewonnener Saft sei, der auch mit &raquo;Hartz (IV)&laquo; vermengt werden k&ouml;nne, woraufhin diese mit &raquo;ok&laquo; antwortete und ihrer Unbildung noch st&auml;rkeren Ausdruck verlieh, als sowieso bereits durch vorangegangene Gespr&auml;che &uuml;ber Jappy-Bekanntschaften (ich wies sie darauf hin, dass sie eine Person zum &raquo;flirten&laquo; suchte, und fragte sie, warum sie das ausgerechnet bei Jappy tue; sie erwiderte harsch, sie sei vergeben und werde ihren Status sogleich &auml;ndern, wonach ich ihr riet, diesen auf &raquo;Flirt&laquo; zu belassen, da Beziehungen von Jappy-Mitgliedern [bezüglich des Bildungsgrades und des aus einer durchschnittlichen Hü-Hott-Stimmung resultierenden Bindungsgemüts] meiner Einsch&auml;tzung nach sowieso im Scheitern begriffen seien; sie antwortete sogleich und dr&uuml;ckte mir zu meiner anf&auml;nglichen Verwunderung ihre Zustimmung aus, belie&szlig; alles beim Alten) hervortrat. Ein Junge (17) schrieb mich an [bleibt zu erwähnen, dass alle entstandenen Gespräche ihren Ursprung NICHT bei mir fanden] und meinte, meinem Nutzernamen nach w&uuml;rde ich sofort &raquo;mit jedem in die kiste springen, wa?&laquo; (der Nickname sei an dieser Stelle belanglos vom Leser hinzunehmen, ist v&ouml;llig harmlos aber neueren Kenntnissen zufolge anscheinend zweideutig zu betrachten, obwohl urspr&uuml;nglich aus einer Laune ohne weitere Gedanken entstanden) und sei aller Wahrscheinlichkeit nach [...] (habe ich mir nicht gemerkt, zu unschl&uuml;ssig, aber auf Fortpflanzungstrieb beruhend). Jetzt wird das wieder mal so ein langer Text, immer in der Nacht. Man m&uuml;sste, Pardon, gelegentlich einfach mal seine Seele auskotzen. Nun gab es da noch Jappyerin A[...], die zu jedem Anlass in mein G&auml;stebuch schreibt, ich suche dann im Internet nach den kitschigsten, ekligsten, glimmernden und absolute Geschmacksver&auml;tzung hervorrufenden GIF-Animationen, die ich [zu ihrer gro&szlig;en Freunde (?!), achja: je mehr &raquo;gb&laquo;[= Gästebucheinträge], desto h&ouml;herer Jappy-Status, verstehe.] in A[...]s G&auml;stebuch posten kann. Mittlerweile habe ich schon von einer fetten, ich denke das Wort &raquo;Tussi&laquo; trifft es am besten, Jappy-S&uuml;chtigen (soviel Zeit m&ouml;chte ich mal haben!) mit In-BH-und-mit‑ lasziver-Haltung-Profilbild Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zum neuen Jahr bekommen und auch schon 0,07 &raquo;Credits&laquo;. Aha. Schick. Endlich mal das kennengelernt, was sich aus pers&ouml;nlicher Haltung meinerseits negative Seite des Web 2.0 nennen l&auml;sst. Google Adsense sch&ouml;n auf den Seiten verteilt, die Ums&auml;tze m&ouml;cht&rsquo; ich mal sehen. Oder wird das &auml;quivalent zum Traffic, der durch den geistreichen Jappy-Chat oder die Galerien entsteht, ausgewogen? Nun gut, h&ouml;re ich auf, &uuml;ber &raquo;die Internet-Community&laquo; (sehr aufschlussreiche Beschreibung), zu schimpfen. *gedankenausblend* hei&szlig;t das im Jappy-Jargon, und ich sch&auml;tze, 99,86 % der User des Dienstes ist nicht einmal bekannt, dass diese Art des Schreibens als Erikativ bezeichnet wird. Das Wort &raquo;leger&laquo; will ich heute noch in diesen Text einbringen. Done. Ja! Ich h&ouml;re ja schon auf mit den Anglizismen. Ich sollte mich mal unter meine mit Gunga-Bettw&auml;sche bezogene Decke legen und die &Auml;uglein schlie&szlig;en. Schlie&szlig;lich freuen sich morgen wieder Milch, Joghurt, K&auml;se und andere &raquo;Frischeprodukte&laquo; auf mein Erscheinen im K&uuml;hllager. Der prefekte Ort, um einen Tag &uuml;ber die Gedanken streichen (ziehen?) zu lassen und sich in die Denkweise eines Jappyaners (pfui!) hineinzufinden. Gang rauf, runter; Auftr&auml;ge ohne Widerrede befolgen, beschuldigt werden, irgendetwas getan zu haben, obgleich dem so ist oder nicht (akzeptier&rsquo; es! &ndash; das kennste, Jaro, n&rsquo;est pas?), einfach Produkte packen und am besten &uuml;ber Nichts nachdenken. Nada. Rien. Ne, va, plus. In diesem Sinne &raquo;good night and good luck&laquo;. 0 : 54. Und Mini-DV-Kassetten sollte ich bei Gelegenheit digitalisieren. Sweet 17 (Huldigung an Tamara). Ne, Tamara ist dann doch doof. Wo ich im Augenwinkel gerade Gunga-Bettw&auml;sche sehe: ich habe jetzt ganz neue von IKEA, mit Blumen in gr&uuml;n und gelb. Aber sch&ouml;nes Gr&uuml;n. Pflanzengr&uuml;n. Richtig stylish halt. Oder war das schon wieder Mainstream? Aufpassen! Klimawandel! Hier stehen Buchstaben. W&auml;re ich nicht so m&uuml;de, w&uuml;rde ich sagen, es seien q, w, e, r, t, z, u, i, o, p und &uuml; hintereinander! Das war eine motorische Schwerst&uuml;bung. Hilfe, was schreibe ich wieder f&uuml;r Schwachsinn. Aber dazu ist das ja da. Acar&eacute;cevamor. Die Individualit&auml;t pocht da wie ein kleiner Sprecht am Henkel, der die Augen vor sich selbst zu verschlie&szlig;en glaubt. Weimar ist sch&ouml;n. Falls ich mal sterbe (das tue ich gelegentlich f&uuml;r gutes franz&ouml;sisches Essen), m&ouml;chte ich bitte mit einem Backup meiner Homepage in Form eines portablen Datentr&auml;gers bestattet werden. Das gilt nicht, falls ich im Regenwald an einem Affenbiss sterbe. Verende. Verende klingt besser, ein wenig dramaturgique. Hat was von Perversit&auml;t an sich, nur einen Hauch, auch der animalische Anklang darf nicht verschwiegen werden. Und mit Schrecken stellte ich fest, dass ich j&auml;hlings (dieses Wort kommt einer divinen Ausgeburt der deutschen Sprache gleich und ist in jedem Kontext einfach wundervoll!) meine Gedanken auf eine steigende Anzahl von Wiki-Artikeln verteile, ich verliere den &Uuml;berblick! Und ich habe gerade eine schreckliche Eigenart von mir festgestellt: ich gebe Domainnamen von Gro&szlig;konzernen absichtlich falsch ein (Rauslassen eines Buchstabens, etc.), um zu sehen, ob die Firmen auch Falsch-Domains registriert hatten, um eine h&ouml;here Nutzerzahl zu erreichen. Der Mund &ouml;ffnet sich zum abschlie&szlig;enden G&auml;hnen und wieder einmal &uuml;berdenke ich den tieferen Sinn dieses Profils. Und &uuml;berlege, warum ich immer nur abends schreibe, woraus sich erkl&auml;ren l&auml;sst, warum hier s&auml;mtlicher Text zum Gro&szlig;teil belanglos, unlogisch aber doch irgendwie nett zu sein scheint. Chiara Velamonte, so habe ich &uuml;brigens mein neuestes Werk mit richtigen S&auml;tzen und einer stringenten (ich liebe dieses Wort) Handlungsf&uuml;hrung benannt. Es ist ein Drama. Laut Volker Klotz ein offenes, aber ich lasse mich in keine Schublade stecken! Eine Szene ist bereits fertig. Den Rest muss ich mir noch aus dem Kopf saugen. M&uuml;de. Nacht. Meine Knie sind asymmetrisch! Ich habe einen neuen Spitznamen. &raquo;H&ouml;rnschen&laquo; nennt mich D&eacute;si jetzt immer. Mittlerweile studiere ich und sitze grad in der Uni. Einige Sinnkrisen sind durchlebt und doch ist irgendwie alles anders und alles neu. Ich bin mal wieder m&uuml;de. Neulich gab es den ersten Schnee. Zuerst wurden die kahlen B&auml;ume von der warmen Herbstsonne angestrahlt, es waren die letzten Sonnenstrahlen der Saison. Als die ersten Flocken fielen, verlief der Himmel in wunderbarer Harmonie von Wei&szlig; nach Schwarz, mit leicht blauem Teint. Immer intensiver fiel der Schnee, und war doch nicht von Dauer. Und als die eisige K&auml;lte der frischen Winterluft &uuml;ber meine Wangen strich und sie leicht f&auml;rbte, da war es da. Das Gef&uuml;hl von Einsamkeit, das die winterliche Depression er&ouml;ffnet. Mein Gott, wie lange ist das letzte Update dieses Profils schon her. Ich stelle mir die Frage, ob es dadurch nicht zu unstrukturiert (wobei von Strukturiertheit hier eigentlich keine Rede sein kann) wirkt oder inauthentisch wird, weil ich immer nur in manchen Phasen meines Lebens schreibe. Ich habe gerade gemeinerweise etwas hochgescrollt um zu erahnen, wo ich stand. Scheinbar schon beim Studium. Muss ich da noch mehr erw&auml;hnen? Dass ich ein paar Einsen (ich mag es nicht, wenn man &raquo;Einser&laquo; sagt, ich glaube das machen auch nur Autoren von Jugendb&uuml;chern) bekommen habe, die im Endeffekt nicht z&auml;hlen, weil im ersten Semester alles nur Pr&auml;senznoten sind? (Ich nenne sie Pr&auml;senznoten, weil ich nicht wei&szlig;, wie die wirklich hei&szlig;en. Quasi sind das nur Nachweisnoten, dass man dem Unterricht beigewohnt hat und wenn man nicht schlechter als vier ist, hat man bestanden.) Trotzdem bin ich unzufrieden. Ich bin immer Derjenige an zweiter Stelle. Das ist kein Pauschalurteil, vielmehr meine ich damit: eine glatte 1,0 schaffe ich nie (ausgenommen mal einige Abinoten und vereinzelte Klausuren &ndash; bzw. habe ich im Social-Software-Kurs eine 1,0 bekommen am Ende, aber eigentlich ist das nur eine 1,06 oder so). Das f&auml;hrt sich auch fest. Ich bin immer der 1,3er. Das war schon in der Schule so. Da hie&szlig; es: knapp vorbei ist auch daneben. Aber freu dich doch, das ist ja auch gut. Auf Elternsprechtagen, die ich immer schrecklich fand, weil meine Mutter auch Lehrerin ist und immer so unheimlich auf Wellenl&auml;nge mit meinen Lehrern, war die klare Devise: Der Florian, der ist ein Einser-Sch&uuml;ler (ja, Einsen-Sch&uuml;ler klingt dann doch nicht so toll). Wenn er sich nur mal anstrengen w&uuml;rde. Der Florian macht alles mit Elan, was ihm Spa&szlig; macht. Sobald ihn aber etwas nicht interessiert schaltet er ab, und das schadet seiner Note. Ich bin mir dessen auch voll bewusst. Einmal habe ich im Mathetest ein Essay &uuml;ber bedrohte Pflanzenarten auf Teneriffa geschrieben, weil ich keine Zeit zum Mathe-Lernen hatte (ich hatte ja f&uuml;r die Teneriffa-Arbeit recherchiert!). Obwohl das unserem Koalab&auml;rhemdtr&auml;ger zusagte, bekam ich eine schlechte Note. Irgendwie habe ich aber auch keine Lust, beste Noten zu bekommen. Andere Menschen sind da immer so strebsam und manierlich, aber ich denke mir: das zeigt doch nur, dass man nicht perfekt ist, oder? Und dann fange ich an nachzudenken. Aber schnell h&ouml;re ich wieder auf damit. &Auml;ndern kann ich es eh nicht. Ob ich in der Schule f&uuml;r Franz&ouml;sischklausuren gelernt habe oder nicht, es war am Ende immer eine 3+. Nur in der letzten habe ich eine 2‑ bekommen. Seit einem Monat etwa rede ich nicht mehr mit Anjessa. Habe da vorhin mit Kathi dr&uuml;ber geredet und bin zu keinem Schluss gekommen. Ich habe manchmal das Gef&uuml;hl, wenn man in einer anderen Stadt anf&auml;ngt zu studieren, ver&auml;ndert man sich nur geringf&uuml;gig. Ich glaube, vielmehr ver&auml;ndern sich die Leute in der Heimat und erwarten eine Ver&auml;nderung des Weggezogenen, die sie in ein Verhalten hinein zu interpretieren versuchen. Wenn ich links auf die Navigationsleite schaue, starrt mich immer dieses komische Bild von mir an. Wusste gar nicht, was ich dem User da zumuten wollte. In letzter Zeit sagen mir immer mehr Leute, ich redete zu geschwollen. Dabei will ich doch nur nicht immer diesen Einheitsbrei schreiben, sondern anderen W&ouml;rtern der wundersch&ouml;nen deutschen Sprache die Chance geben, mal gelesen zu werden. Mich entt&auml;uscht es, dass ich immer seltener neue W&ouml;rter lerne. Man kann das auch nicht lernen, man muss die Worte treffen, sich mit ihnen unterhalten und sie dann behutsam in den Wortschatz aufnehmen. Neu dabei ist seit kurzem &raquo;Chupze&laquo;, das kommt aus dem J&uuml;dischen und bedeutet so etwas wie penetranter Charme, habe ich gelesen. Das beschreibt mich glaube ich ganz gut. Jetzt denkt wieder jeder, ich bin eingebildet. Wie dem auch sei, gerade habe ich &uuml;berlegt, was eigentlich Regina Zindler macht, die Maschendrahtzaun-Tante. Aber jetzt gehe ich ins Bett. Und da bin ich wieder, an einem 10. Mai 2008 um vier Uhr dreiundvierzig. Gerade habe ich auf Spiegel Online vom Henri-Nannen-Preis gelesen, und dieser Bericht hat mich in meiner vorhin wieder aufgequollenen Grundhaltung verst&auml;rkt, dass wir sowieso alle in einer Metakultur leben, deren Grenzen zerflie&szlig;en mit dem Nirvana. Ein komischer Gedanke, dass das, was jetzt da ist, irgendwann nicht mehr ist. Vanitas, so haben wir das im Kunst-Unterricht beigebracht bekommen. Ich meine, ich h&ouml;re beispielsweise gerade Duffys &raquo;Warwick Avenue&laquo;, ein wundervoller Titel &ndash; auch wenn manche sie der Pseudo-Amy-Winehouserei bezichtigen, mich ber&uuml;hrt sie umso mehr &ndash; aber bald, da wird das nicht mehr sein, wenn vielleicht ein Meteorit die Erde trifft. Oder mein Blog. Abgesehen davon, dass den eh fast niemand liest, was mich auch nicht weiter st&ouml;rt, was passiert denn dann mit den Inhalten, wenn die weg sind, oder was ist mit Menschen, die vor Jahrhunderten &ndash; Jahrtausenden! gelebt haben, die was erlebt haben, und wenn es nur ein kleiner Moment war, an dem das Schloss Versailles in der fr&uuml;hen Morgend&auml;mmerung schimmerte, was ist damit, wenn ich das h&ouml;ren will, erfahren will. Es ist weg. Das ist immer so eine passiv-opportunistische Stimmung mit pessimistisch angehauchtem Beigeschmack. Jetzt war ich also in Stockholm. Eine tolle Stadt. So voller Leben und auch Lust am Leben. Und das n&auml;chste Mal, wenn ich da hin fahre, nehme ich auch meinen MSI Wind mit, der vor zwei Tagen ankam. Ne, gestern. Aber eigentlich vor zwei Tagen, ist ja schon sp&auml;ter als wie die Uhr auf 12 zeigt und so. Der ist so klein und s&uuml;&szlig; und schwarz, die &raquo;luxury edition&laquo;. Genug geschw&auml;rmt. Das Leben d&uuml;mpelt, Neujahr ist nicht allzu lang her und die ersten Tage nach Silvester habe ich nur im Bett gelegen oder ferngesehen. Ein schreckliches Leben, so leer, so aproduktiv. Heute ist Samstag, oder Sonntag, wie man will (das mit der Uhr, Sie wissen schon), und sp&auml;testens Montag will ich wieder tatkr&auml;ftig sein. Im Flugzeug nach Stockholm (Ryanair &uuml;brigens, schrecklicher Service und diese ganzen Extra-Geb&uuml;hren auch noch) sa&szlig; in der Reihe hinter mir ein junger Mann Mitte 20, Unternehmensberater. Er warte, so sagte er&rsquo;s der Dame neben ihm, die er offenbar nicht kannte, noch auf ein Job-Angebot aus den USA. Zuerst wollte er in die Niederlande gehen, die Amsterdamer seien so auch ganz nett etc. pp, aber die Lebenseinstellung, die sei da so das Problem, da k&ouml;nne er sich eher mit Amerikanern identifizieren. In Deutschland wolle er auf keinen Fall arbeiten; erst mit 30, wenn er sich ruhigen und einen Gang herunterschalten will. Sein ganzes Geld gibt er f&uuml;r Reisen aus, sagt er, und das Jahr wolle er heuer in Schweden ausklingen lassen. Die Leute im Norden seien halt alle so freundlich und das passe zum Jahres-Ende ganz gut. Da frage ich mich: wie kann man so jung schon so viel reisen und so beruflich gefestigt sein? Aber wie oft habe ich mich das schon gefragt, wenn ich die jungen Anzugtr&auml;ger am Gateway beobachtete, wie sie gesch&auml;ftig mit ihren Laptops auf den Sch&ouml;&szlig;en tuend doch nur halb so kompetent aussahen, weil sie so blutend jung waren. Vielleicht bringt mich Fragen hier nicht weiter. Fragen sollte ich mich eher: Warum zerflie&szlig;t dieser Text in ein Karomuster, wenn man ihn nach unten scrollt? Mittlerweile bin ich in Peking. Tolle Stadt. Aber nach Paris, ja, nach Paris m&uuml;sste ich auch mal wieder. Es gibt zu viele sch&ouml;ne St&auml;dte, sch&ouml;ne Lande, auf der Welt, und ich habe das Gef&uuml;hl, man verpasst etwas. Ich wei&szlig; ja nicht, wie das gewesen w&auml;re, zum Beispiel in einem Dorf in Namibia aufgewachsen zu sein. In Afrika muss ich auch nochmal leben. Ich will mich nicht festlegen. Ich bin nachdenklich. Zu viel &raquo;Ich&laquo;. Ich hab das Axe Dark Temptation ja schon gehabt, bevor es ein dreiviertel Jahr sp&auml;ter in Deutschland beworben wurde. Habs in Omagh gekauft, in Nord-Irland. Just saying, und was geschrieben werden (passiv) sollte hier auch mal wieder.</p>
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