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		<title>Herznote Verlag</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 07:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Herznote Verlag wurde Ende 2009 gegr&#252;ndet. In K&#252;rze mehr Informationen.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herznote Verlag wurde Ende 2009 gegr&uuml;ndet. In K&uuml;rze mehr Informationen.</p>
<div class="work"><a title="Herznote-Signet" rel="lightbox-herznote" href="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/work/herznote.jpg"><img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/work/herznote-small.jpg" alt="Herznote-Signet" /></a></div>
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		<title>Offiziell beerdigt</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 19:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der darmspiegel ist also auf der Liste eingestellter Zeitungen und Zeitschriften 2008 (PDF) des Monitoring- und Consultingdienstes Landau Media aufgetaucht und reiht sich ein in gro&#223;e Namen wie &#187;Galore&#171;, &#187;Vanity Fair&#171; oder &#187;Park Avenue&#171;, die 2009 aus dem Leben schieden. Mein pers&#246;nlicher Herzschmerz gilt allerdings den Titeln, deren wahres Potential nie erkannt wurde: &#187;Der Wellnesser&#171;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der darmspiegel ist also auf der <a href="http://www.landaumedia.de/fileadmin/pdf/allgemeineinformation/eingestellte_medien.pdf">Liste</a> eingestellter Zeitungen und Zeitschriften 2008 (PDF) des Monitoring- und Consultingdienstes <a href="http://landaumedia.de/">Landau Media</a> aufgetaucht und reiht sich ein in gro&szlig;e Namen wie &raquo;Galore&laquo;, &raquo;Vanity Fair&laquo; oder &raquo;Park Avenue&laquo;, die 2009 aus dem Leben schieden. Mein pers&ouml;nlicher Herzschmerz gilt allerdings den Titeln, deren wahres Potential nie erkannt wurde: &raquo;Der Wellnesser&laquo;, &raquo;D!s Dance Mag&laquo; und &raquo;Das Fertigh&auml;usermagazin&laquo;. Ich lege den Trauerflor an. Ruhet in Frieden.</p>
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		<title>Die Schwarzverk&#228;ufer</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 16:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Feierabend f&#228;ngt die Arbeit f&#252;r Li Wei erst an. Wenn es dunkel wird &#252;ber Beijing, macht er sich auf mit seinem Rad nach Wudaokou, im Schlepptau aberhunderte von Nachdrucken ber&#252;hmter Bilder Monets, Portraits von Marilyn Monroe und Audrey Hepburn, Abbildungen rosetfarbener Katzen und kaffeebraun befellter Hundewelpen.

Am Tage ist Li Wei Hausverwalter einer Wohnsiedlung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Feierabend f&auml;ngt die Arbeit f&uuml;r Li Wei erst an. Wenn es dunkel wird &uuml;ber Beijing, macht er sich auf mit seinem Rad nach Wudaokou, im Schlepptau aberhunderte von Nachdrucken ber&uuml;hmter Bilder Monets, Portraits von Marilyn Monroe und Audrey Hepburn, Abbildungen rosetfarbener Katzen und kaffeebraun befellter Hundewelpen.<br />
<span id="more-1"></span><br />
Am Tage ist Li Wei Hausverwalter einer Wohnsiedlung, aber nachts widmet er sich dem Verkauf seiner Nachdrucke, die je nach Gr&ouml;&szlig;e f&uuml;nf bis zehn Ku&agrave;i kosten. Er verkauf illegal, denn Steuern zahlt er nicht; neben ihm reihen sich andere St&auml;nde auf mit Kleidern, Bauchg&uuml;rteln, Accessoires, Haustieren. Eine lukrative Gelegenheit, nach der Arbeit noch etwas Geld dazu zu verdienen. In den Stra&szlig;en um den Bahnhof Wudaokou pulsiert das Leben. Die zwei gr&ouml;&szlig;ten Universit&auml;ten des Landes sind gleich in der N&auml;he, besonders junge Menschen zieht es hier hin, ins &raquo;Koreanerviertel&laquo;.</p>
<p>F&auml;llt der Blick von Weis Stand auf die andere Stra&szlig;enseite, leuchten dort die gro&szlig;en Konsumtempel, in denen Konfektionsware der h&ouml;heren Preisklassen feilgeboten wird. Das eigentliche Gesch&auml;ft aber spielt sich auf dem Gehweg ab. In Spitzenzeiten stehen dort bis zu 30 Autos, die Kofferr&auml;ume zu n&auml;chtlichen W&uuml;hltischen umfunktioniert. In j&uuml;ngster Zeit vermehrt auch Wagen der gehobenen Mittelklasse: Wenn es dem Unternehmen schleht geht, wenn die L&ouml;hne gek&uuml;rzt werden &ndash; wenn die Ausgaben f&uuml;r Wohnung, Auto und Familie aber stagnieren oder steigen &ndash; ist die M&ouml;glichkeit, einen illegalen Stand zu er&ouml;ffnen, oft eine kleine Rettung im Alltag. Manch Angestellten steht die Scham ins Gesicht geschrieben, wenn sie aus Geldnot ihr Eigentum in Teilen verkaufen m&uuml;ssen. Oft sind es die Frauen, die ihre M&auml;nner ermutigen, Gefallen an der Situation zu finden und keine Scheu zu haben, vielleicht eines Tages auch Freunden oder Bekannten als Verk&auml;ufer gegen&uuml;ber zu stehen.</p>
<p>Heute steht nur ein alter Volkswagen Santana auf der Promenade, das Polizeiaufgebot gegen den illegalen Handel hat zugenommen in den letzten Wochen. R&uuml;ckbank und Beifahrersitz des Wagens dienen als Ladefl&auml;che, aus dem Kofferraum bedient sich die neue Bildungselite an modischen Leggings. Pl&ouml;tzlich ein Schrei. Hastig scheucht der Verk&auml;ufer die Kundinnen weg, wirft die Schilder ins Auto, knallt den Kofferraum zu, den Rest erledigt die Zentralverriegelung. Ratlos in einigen Metern Entfernung stehen die rum, die eben noch im Kofferraum gew&uuml;hlt hatten, und bewegen sich erstmal nicht. Die Beamten des sich n&auml;hernden Polizeiwagens herrschen den Verk&auml;ufer an: &raquo;Machen Sie, dass Sie hier wegkommen. Und die Pappe vom Nummernschild runter!&laquo;</p>
<p>Die Situation f&uuml;r die Beh&ouml;rden ist aussichtslos; die Verk&auml;ufer auf frischer Tat zu ertappen schier unm&ouml;glich. Bis die Polizei sich den Weg gebahnt hat zu den Verk&auml;ufern, sitzen die meist schon in ihrem Auto, die T&uuml;ren verriegelt, und gucken aus dem Fenster. Sind die Autos erstmal verschlossen, kann die Polizei nichts tun, au&szlig;er sie ziehen zu lassen. Wie den Leggings-Verk&auml;ufer.</p>
<p>Der illegale Handel erfreut sich gro&szlig;er Beliebtheit, bei K&auml;ufern und H&auml;ndlern gleicherma&szlig;en, denn Flohm&auml;rkte sind rar in Beijing, oft kosten sie Geld und sind auf Antiquit&auml;ten beschr&auml;nkt. Mitunter, sagen die illegalen Verk&auml;ufer hier, kann so ein Abend auf der Stra&szlig;e ein Abendessen im Restaurant oder das Fernsehen zu Hause auf angenehme Art ersetzten. F&uuml;r manch einen ist das Hobbyverk&auml;ufer-Dasein zu einer neuen Existenzgrundlage geworden; eine neue Art des Nachtleben ist es f&uuml;r andere. Viele Verk&auml;ufer hoffen, bald legal aus dem Kofferraum verkaufen zu d&uuml;rfen, ohne sich um Steuer-Abgaben oder eine Gewerbe-Anmeldung k&uuml;mmern zu m&uuml;ssen &ndash; ausrotten lassen wird sich der illegale Handel auf der Stra&szlig;e wohl eh nicht. In Guangzhou im S&uuml;den des Landes wurden bereits Pilotprojekte gestartet, die den illegalen Handel in bestimmten Stra&szlig;en legalisieren und f&ouml;rdern.</p>
<p>Li Wei kann von der Beijinger Polizei indes nicht belangt werden. Er steht auf der anderen Stra&szlig;enseite. &raquo;Die Gegend hier ist in drei Verwaltungsbezirke unterteilt &ndash; und f&uuml;r den, in dem wir gerade stehen, sind diese Polizisten nicht zust&auml;ndig, also lassen sie uns in Ruhe.&laquo; So verkauft er noch einige Stunden seine Nachdrucke, bis er schlafen geht, um am n&auml;chsten Morgen wieder aufzustehen und wie jeden Tag zur Arbeit zu gehen.</p>
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		<title>&#187;Wenn man von der Sonne spricht, so scheint sie&#171;</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 06:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Sonne des Sommers in Trondheim versinkt, ist der Mond schon lange aufgegangen. Mitternacht, da f&#228;ngt es an zu d&#228;mmern, und mehr passiert auch nicht, bis die Sonne wieder aufgetaucht ist, hinter dem Fjord, &#252;ber Trondheim. Im S&#252;den, eine Tagesreise entfernt, liegt Darmstadt, im Norden der Polarkreis, Fahrzeit zw&#246;lf Stunden.


Eine kleine Stadt, und doch: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Sonne des Sommers in Trondheim versinkt, ist der Mond schon lange aufgegangen. Mitternacht, da f&auml;ngt es an zu d&auml;mmern, und mehr passiert auch nicht, bis die Sonne wieder aufgetaucht ist, hinter dem Fjord, &uuml;ber Trondheim. Im S&uuml;den, eine Tagesreise entfernt, liegt Darmstadt, im Norden der Polarkreis, Fahrzeit zw&ouml;lf Stunden.<br />
<span id="more-60"></span><br />
<img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/work/trondheim.jpg" alt="Trondheim" /></p>
<p>Eine kleine Stadt, und doch: Norwegens drittgr&ouml;&szlig;te, umgeben von W&auml;ldern, 168 000 Einwohner, ein F&uuml;nftel Studenten. Nah am Hafen ist Trondheim recht belebt, besonders nachts um drei, wenn die Sonne scheint. Wenn die letzten Studenten vor die T&uuml;r gesetzt werden, weil die Clubs jetzt schlie&szlig;en &ndash; da wei&szlig; der unge&uuml;bte Dunkelmensch aus Darmstadt nicht wohin mit dem Schlaf, ihm ist eher nach Aufstehen zumute. Der Nachtschock.</p>
<p>Auch Ray steht da, auch er hat gefeiert. Es ist Donnerstag, besser: war Donnerstag, und da ist wie in Darmstadt Ausgehtag. In den meisten Clubs ist der Eintritt frei, das Bier kostet nur die H&auml;lfte. Zum Vortrinken, dem so genannten &bdquo;Vorspiel&ldquo;, trifft man sich ab 22 Uhr. Der Alkohol ist teuer und wird zum Gro&szlig;teil nur im staatseigenen &bdquo;Vinmonopolet&ldquo; verkauft. Der billigste Wein kostet neun Euro. So ist es immer noch popul&auml;r, wenn auch nicht ganz ungef&auml;hrlich, Alkohol selbst zu brennen, oder nach Schweden zu fahren, um dort billiger einzukaufen.</p>
<p>Das Vorspiel ist bei durchschnittlichen sechs Euro pro Glas Bier in Clubs f&uuml;r die Norweger unumg&auml;nglich, doch am Donnerstag kostet es im &bdquo;Downtown&ldquo; am Hafen nur 2,30 Euro. Man zahlt &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; mit Kreditkarte, wie auch sonst alles. &bdquo;Die Musik ist beschissen, die Leute sind beschissen, aber man kann einfach nicht anders, als ins Downtown zu gehen, am Donnerstag, bei den Bierpreisen&ldquo;, sagt Ray. Viele, die jetzt die Promenade bev&ouml;lkern, sind betrunken &ndash; kn&uuml;lle k&ouml;nnte man sagen, doch das hei&szlig;t &bdquo;ficken&ldquo; in Norwegen.</p>
<p>Um in die Clubs eingelassen zu werden, muss man oft &auml;lter als 23 sein. Alternative Clubs und Kneipen gibt es in Trondheim kaum, die meisten sind deutsche Gro&szlig;raumdiscos in klein. Die Frauen sind selbst f&uuml;r den Sommer mit nordischer Sonne zu stark gebr&auml;unt, die Musik ist laut, House wechselt sich mit norwegischen Popsongs ab. Zum Rauchen geht man wie in Darmstadt nach drau&szlig;en. Doch die Norweger haben uns etwas voraus: Snus, Oraltabak unter der Oberlippe. Der mit Salz versetzte Tabak steckt im kleinen Teebeutel und enth&auml;lt ungef&auml;hr so viel Nikotin wie eine Zigarette. Mindestens eine halbe Stunde l&auml;sst man ihn im Mund. In der gesamten EU &ndash; mit Ausnahme von Norwegen und Schweden &ndash; ist der Verkauf von Snus verboten.</p>
<p>Nicht lange dauert es, da ist die Promenade menschenleer. Halb vier. Auch Ray ist nach Hause, nach Moholt, gefahren, dem gr&ouml;&szlig;ten Studentenwohnheim in der Stadt. Knapp acht Euro w&uuml;rde die kurze Nachtbusfahrt kosten &ndash; genauso viel wie ein g&uuml;nstiger D&ouml;ner in Trondheim &ndash; ein Semesterticket gibt es nicht. Fast jeder Student hat deshalb ein Fahrrad, und wer keines hat, der &bdquo;leiht&ldquo; sich eines &uuml;ber Nacht. Nicht umsonst ist Trondheim die Stadt mit dem weltweit ersten Fahrradlift, der &bdquo;Sykkelheisen Trampe&ldquo;.</p>
<p>Froh sollte man sein, die Stadt so vor sich liegen zu haben, etwas verbraucht zwar, aber ohne die Pauschaltouristen, die kurz vor der k&uuml;rzesten Nacht des Jahres scharenweise aus den Luxuslinern in die Innenstadt gesch&uuml;ttet werden, um sie abzufressen. Nachts schlafen sie brav und nur die M&ouml;wen laben sich noch an den &Uuml;berresten des vergangenen Tages. Sightseeing bei Nacht, wenn die Stille erwacht &ndash; warum nicht. Hell ist es ja.</p>
<p>Darmstadt und Trondheim sind schon lange verschwistert. Und es ist erstaunlich, wie viel Vertrautes es bietet, das Darmstadt des Nordens unter dem Polarkreis. Beide St&auml;dte tragen den Titel &bdquo;Wissenschaftsstadt&ldquo;, haben technische Universit&auml;ten mit Renommee, haben Lui und Olav, das Schloss und die Festung. Nur einen richtigen Fluss, den hat Darmstadt nicht, ganz zu schweigen vom Meer, den Kronjuwelen und &ndash; man untersch&auml;tze das nicht &ndash; einer gro&szlig;en Schokoladenfabrik.</p>
<p>Nur unweit vom Hafen liegt das Zentrum der Stadt. Dem Darmst&auml;dter Touristen wird es in Trondheim an nichts fehlen: Der &bdquo;Olav Torvet&ldquo; ist ein kleiner Luisenplatz &ndash; am Tage Anlaufstelle der umliegenden Dorfjugend; mit Luisencenter (&bdquo;Trondheim Torg&ldquo;) und Haltestellen s&auml;mtlicher Buslinien der Stadt.</p>
<p>Ludwig hei&szlig;t in Trondheim also Olav. Als die Wikinger im elften Jahrhundert das Christentum nach Norwegen brachten, stieg er &ndash; zu Lebzeiten &bdquo;der Dicke&ldquo; genannt &ndash; auf zum K&ouml;nig und lie&szlig; alle nicht freiwillig Konvertierten k&ouml;pfen. Er wurde gehasst, floh sp&auml;ter ins Exil nach Russland und kam mit einem Heer zur&uuml;ck. Das half ihm nichts; er starb kurz darauf in der legendarischen Nacht in der<br />
Schlacht von Stiklestad.</p>
<p>Niemand wollte Olav begraben. Und so wurde er &ndash; nachdem seine Leiche einige Tage ged&ouml;rrt hatte &ndash; in einer hellen Augustnacht in der Nidelv (Darmbach) versenkt. Zahlreiche Wunder sollen fortan geschehen sein, und genau ein Jahr nach seinem Tod &ndash; so die &Uuml;berlieferung &ndash; sei Olavs unversehrte Leiche mit rosigen B&auml;ckchen und vollem Haar an der Oberfl&auml;che getrieben. </p>
<p>Olavs Gr&auml;ueltaten waren vergessen, er wurde heilig gesprochen, und jedes Jahr zum Olavsfest trugen vierzehn M&auml;nner den mit Juwelen verzierten Silbersarg durch Trondheim. Wo seine Gebeine heute liegen, kann niemand mehr sagen &ndash; die Statue zu seinem Gedenken aber steht noch immer auf dem Platz, dem Olav Torvet. Gleich in der N&auml;he, auch ihm gewidmet: der Nidorasdom, Norwegens Kulturschatz, die Kr&ouml;nungskathedrale der Herrscher des Landes.</p>
<p>Auf dem anderen Ufer liegt der Campus &bdquo;Gloshaugen&ldquo; der Universit&auml;t NTNU (Norwegian University of Science and Technology). Die Geb&auml;ude sind so zusammengew&uuml;rfelt, dass man meinen k&ouml;nnte, die pr&auml;gendsten Elemente aus Hogwarts, dem Glaskasten und der Tristesse des Campus Dieburg seien hier kunstvoll arrangiert worden. Viele der Studenten kommen nach Trondheim, um schwimmen zu gehen. Radzufahren. Zu Wandern. Im Winter kann man auf Skiern zur Uni fahren. Viele der Studenten leben in Moholt, unweit vom Campus, einer Mischung aus Karlshof und Wohnheim Nieder-Ramst&auml;dter Stra&szlig;e. F&uuml;r ein Zimmer in einem der Backsteingeb&auml;ude zahlt man ungef&auml;hr 330 Euro, daf&uuml;r teilt man sich mit drei anderen Mitbewohnern K&uuml;che und Bad.</p>
<p>F&auml;hrt man von Moholt aus ins Tal, kommt man ins Viertel Bakklandet. Hier stehen alte Speicherh&auml;user, und als in Darmstadt erste Planungen f&uuml;r die Nordostumgehung begannen, wollte man auch hier das Stadtviertel zugunsten einer Autobahn vernichten. Und man h&auml;tte es fast getan, w&auml;re die Stadt nicht am Widerstand der Trondheimer gescheitert. </p>
<p>Etwas weiter durch die Altstadt kommt Svartlamon. Abseits der Touristenstr&ouml;me liegt ein alternatives Viertel, das ein wenig Berlin-Friedrichshain-Flair verspr&uuml;ht. Hier lebt Anne aus Deutschland mit ihrem Freund. Als Au-Pair kam sie vor f&uuml;nf Jahren in den S&uuml;den des Landes &ndash; und blieb. Dann ging die 24-J&auml;hrige nach Trondheim, um Soziale Arbeit zu studieren. &bdquo;Ich bin hier viel gl&uuml;cklicher als in Deutschland&ldquo;, sagt sie. An das fehlende Licht im Winter habe sie sich l&auml;ngst gew&ouml;hnt. Am Tag arbeitet Anne beim Roten Kreuz und f&uuml;hrt deutsche Touristen von Kreuzfahrtschiffen durch Trondheim: &bdquo;Die kommen meist nur kurz vom Schiff herunter und werden dann in zwei Stunden mit dem Bus durch die Stadt gekarrt.&ldquo;</p>
<p>Knapp 200 Menschen wohnen in Svartlamon, das wie eine Mischung aus Studentenwohnheim und Bauwagenplatz wirkt. &Uuml;ber neue Bewohner wird bei regelm&auml;&szlig;igen Treffen gemeinsam entschieden;  es gibt kleine L&auml;den, Caf&eacute;s und einen Kindergarten. Jeden Montag ist f&uuml;r wenige Stunden die &bdquo;Gratis Butikken&ldquo; ge&ouml;ffnet, ein Laden, in dem man Sachen abgibt oder einfach kostenlos mitnehmen kann. &bdquo;In den 90er Jahren sollte das alles hier abgerissen werden, aber die Bewohner hatten die H&auml;user besetzt&ldquo;, erz&auml;hlt Anne. Die Stadt musste einlenken.</p>
<p>Unweigerlich f&auml;llt der Blick her&uuml;ber aufs Wasser, auf den ehemaligen U-Boot-Bunker, den Hitler im Zweiten Weltkrieg nach Pl&auml;nen von Albert Speer im Fjord bauen lie&szlig;. F&uuml;nf Jahre, von 1940 bis 1945, war Trondheim von deutschen Truppen besetzt. Bei der &bdquo;Operation Weser&uuml;bung&ldquo; sollte eine Marinebasis in &bdquo;Neu Drontheim&ldquo; entstehen. 30 000 Deutsche sollten dort wohnen, im Verlauf des Krieges wurde der Bau jedoch eingestellt. &bdquo;Sprengen kann man den Bunker nicht, sonst w&uuml;rde alles im Umkreis von einem Kilometer zerst&ouml;rt werden&ldquo;, sagt Anne. &bdquo;Deshalb hat man das Staatsarchiv dort untergebracht.&ldquo;</p>
<p>Bleibt die Frage, warum gerade Trondheim seit 1968 eine der Partnerst&auml;dte Darmstadts ist. Das aber wei&szlig; selbst der Partnerstadtbeauftragte der Kommune Trondheim, Gerhard Dalen, nicht. Frisch ist er im Amt, seine Stelle gibt es erst seit Anfang 2009. &bdquo;Vielleicht kannten sich die B&uuml;rgermeister oder eine Organisation hat den Ansto&szlig; dazu gegeben&ldquo;, mutma&szlig;t er. &bdquo;Im Archiv der Stadt habe ich nichts gefunden.&ldquo; Dalen stammt urspr&uuml;nglich aus dem S&uuml;den Norwegens, auch er hat den Nachtschock in Trondheim erlebt: &bdquo;Ich war gerade im Garten und wollte danach die Sp&auml;tnachrichten um 23 Uhr schauen&ldquo;, erz&auml;hlt Dalen, &bdquo;als ich dann ins Haus ging, hatten wir pl&ouml;tzlich drei Uhr nachts. Ich hatte vollkommen die Zeit vergessen.&ldquo; </p>
<p><strong>Nachtrag. Aus einer Diplom-Arbeit, die im B&uuml;ro f&uuml;r St&auml;dtepartnerschaften in Darmstadt vorliegt, hei&szlig;t es:</strong></p>
<blockquote><div class="blockquote_extender"><span>&lsquo;</span></div><p>
Die ersten Kontakte zwischen Trondheim und Darmstadt sind 1964 auf<br />
pers&ouml;nlicher Ebene entstanden. Der damalige Darmst&auml;dter<br />
Oberb&uuml;rgermeister Dr. Ludwig Engel hat, bedingt durch die Heirat seiner Tochter, Trondheim besucht und Gefallen an der norwegischen Stadt<br />
gefunden. (&#8230;) Zur eigentlichen Partnerschaft zwischen Darmstadt und Trondheim hat 1967 der damalige deutsche Au&szlig;enminister Willy Brandt einen wichtigen Beitrag geleistet. Willy Brandt ist 1933 von Deutschland nach Norwegen ausgewandert, um dort die deutsche Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus zu unterst&uuml;tzen.  Seine Kontakte zu Norwegen hat er aufrechterhalten und Beziehungen wie die zwischen Darmstadt und Trondheim konnten auch Dank seiner Unterst&uuml;tzung aufgebaut werden.</p></blockquote>
<p><em>Mit Anke Schuhardt. Erschienen im Buch <a href="http://flo.si/projects/nachts-in-darmstadt">nachts in darmstadt</a>.</em></p>
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		<title>Buch &#187;nachts in darmstadt&#171;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 05:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#187;Ein Buch, das es nach allem, was man &#252;ber B&#252;chermachen wei&#223;, eigentlich nicht geben d&#252;rfte.&#171; &#8211; Hessischer Rundfunk, 23. Juli 2009

Inhalt
Edel ist es; innovativ, investigativ, einmalig: &#187;nachts in darmstadt&#171;. Mit Reportagen, Portraits, Interviews, Fotostrecken und viel Liebe zum Detail. Was birgt die Nacht f&#252;r Geschichten? Wir nehmen Darmstadt auf &#252;ber 200 Seiten mit auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts.jpg" alt="nachts in darmstadt" /><br />
&raquo;Ein Buch, das es nach allem, was man &uuml;ber B&uuml;chermachen wei&szlig;, eigentlich nicht geben d&uuml;rfte.&laquo; &ndash; Hessischer Rundfunk, 23. Juli 2009<br />
<span id="more-70"></span></p>
<h2>Inhalt</h2>
<p>Edel ist es; innovativ, investigativ, einmalig: &raquo;nachts in darmstadt&laquo;. Mit Reportagen, Portraits, Interviews, Fotostrecken und viel Liebe zum Detail. Was birgt die Nacht f&uuml;r Geschichten? Wir nehmen Darmstadt auf &uuml;ber 200 Seiten mit auf eine Reise durch die geheimnisumwitterte Nacht.</p>
<p>Aus neuen und &uuml;berraschenden Perspektiven unterh&auml;lt &raquo;nachts in darmstadt&laquo; mit einer breiten Themenvielfalt: Das Geheimnis des Traums, die Romantikverweigerung der Heiner, die Leiden einer Lichtallergikerin und die Brandnacht finden ebenso ihren Platz wie die hiesige Clubgeschichte, die Samenbomben werfende Stadt-Guerilla und eine Reisereportage aus der ewig hellen Partnerstadt Trondheim in Norwegen.</p>
<div class="work"><a title="Marketing-Freecard" rel="lightbox-marketing" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-freecard.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-freecard.th.jpg" alt="Freecard" /></a><a title="Druckbogen" rel="lightbox-marketing" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-druckbogen.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-druckbogen.th.jpg" alt="Druckbogen" /></a><a title="Handnummerierung" rel="lightbox-marketing" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-veredelung.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-veredelung.th.jpg" alt="Handnummerierung" /></a><a title="Releaseparty" rel="lightbox-marketing" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-party.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-party.th.jpg" alt="Releaseparty" /></a></div>
<p>Mehr als 50 Studenten beteiligen sich an der gesamten Produktion: Ein Netzwerk talentierter Illustratoren, Fotografen und Designern bringt die Themen ins Scheinwerferlicht und setzt jeden Text k&uuml;nstlerisch in Szene. S&auml;mtliche Arbeiten entstehen exklusiv f&uuml;r das Werk. Das ma&szlig;geschneiderte Gestaltungskonzept, umweltfreundliches Papier, hochwertiger Sonderdruck, fester Einband mit Pr&auml;gung und die Veredelung von Hand machen jedes Exemplar zu einem Unikat. &raquo;nachts in darmstadt&laquo; ist ein zeitloses Liebhaberst&uuml;ck in limitierter Auflage.</p>
<p><a style="display:none;" id="ddetlink1031474580" href="javascript:expand(document.getElementById('ddet1031474580'))">Druckdaten</a>
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Umschlag: <em>8 Seiten (Innenklappen verk&uuml;rzt)</em>, Inhalt: <em>224 Seiten (davon: 64 Seiten 4c, 160 Seiten 2c schwarz/Sonderfarbe)</em>, Sonderfarbe: <em>Pantone 206 U</em>, Format: <em>170 &times; 240 mm</em>, Papier: <em>Chromokarton 240g (Umschlag), einseitig gestrichen (innen ungestrichen, matt)</em> sowie <em>Enviro Top 100 % Altpapier 120g (PaperUnion)</em>, Verarbeitung: <em>1-seitige Cellophanierung (matt) f&uuml;r Umschlag, gefalzt, Umschlag 6&times; genutet, Klebebindung PUR, 3-seitig beschnitten, Blindpr&auml;gung/Hei&szlig;folienpr&auml;gung</em><br />
</div></p>
<p>Auflage: <em>1500 St&uuml;ck, handnummeriert</em>, Erscheinungsdatum: <em>24. Juli 2009</em>, ISBN: <em>978&ndash;3&ndash;00&ndash;028258&ndash;4</em></p>
<p><a style="display:none;" id="ddetlink567788031" href="javascript:expand(document.getElementById('ddet567788031'))">Pressestimmen</a>
<div class="ddet_div" id="ddet567788031"><script language="JavaScript" type="text/javascript">expand(document.getElementById('ddet567788031'));expand(document.getElementById('ddetlink567788031'))</script>
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt am 30. Juli 2009:</p>
<blockquote><div class="blockquote_extender"><span>&lsquo;</span></div><p>&raquo;nachts in darmstadt&laquo; ist ein Manifest f&uuml;r das bunte Leben, das sich unter der schwarzen Decke der Nacht in Darmstadt entfaltet. Es ist ein wahres Buchkunstwerk geworden; in brilliantem Druck verbinden sich Themen und Gestaltung zu einem besonderen Darmstadt-F&uuml;hrer</p></blockquote>
<p></div></p>
<p><a style="display:none;" id="ddetlink1960613670" href="javascript:expand(document.getElementById('ddet1960613670'))">Mitarbeit</a>
<div class="ddet_div" id="ddet1960613670"><script language="JavaScript" type="text/javascript">expand(document.getElementById('ddet1960613670'));expand(document.getElementById('ddetlink1960613670'))</script>
Redaktionelle Mitarbeit: <em>Patrick Abele, Konrad B&uuml;low, Michael Caspar, Johanna Emge, Birte Frey, Pia Hannappel, Peter Hein, Nadine Hofmann, Jan-Kristian Jessen, Sophie Kirsten, Lysann Kurpiela, Bebero Lehmann, Florian Menath, Hannes Michels, Noor Nazrabi, Tobias Reitz, Kersten A. Riechers, Dunja Sadaqi, Rebecca Sandbichler, Jan Schneider, Inga Sch&ouml;rmann, Anke Schuhardt, Florian Siebeck, Lena Tischer, Arne Tyarks, Katrin Verschaffel</em>; Illustrationen: <em>Dina Rautenberg, Diana K&ouml;hne, Andr&eacute; Schubert, Mathias Biegel, Nikolas Biegel, Friederike Merkel, Julia Voit, Max Holicki, Marina Gots, Dirk Springmann, Florian Behnsen, Eva Anh&auml;user, Leander Lenz, Sebastian Esche</em>; Fotografien: <em>Anja Behrens, Michael Caspar, Martin Dudde, Ulrich Eidem&uuml;ller, Nadine Hetzel, Tim Hoffmann Rimma Khasanshina, Kersten A. Riechers, Florian Siebeck, Andreas Strack, Thomas Strothjohann, Katrin Verschaffel</em>; Gastbeitr&auml;ge: <em>Uğur Bozkurt, Tilman D&ouml;ring, Prof. Dr. Alfred Kessler, Prof. Dr. Till Roenneberg, Axel R&ouml;themeyer, Nesh Vonk</em>; Wissenschaftliche Beratung: <em>Prof. Dr. Friederike Herrmann, Prof. Dr. Peter Seeger</em>; Art Direction, Layout und Satz: <em>Andreas Strack, Rimma Khasanshina</em>; Gestalterische Mitarbeit: <em>H&uuml;sniye Dursun</em>; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung: <em>Josef Mayerhofer</em><br />
</div></p>
<p>F&uuml;r die Erstsemester der Hochschule Darmstadt wurde zudem ein im Seitenumfang reduzierter &raquo;NIDers Digest&laquo; erstellt.</p>
<div class="work"><a title="Digest" rel="lightbox-digest" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-digest1.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-digest1.th.jpg" alt="nachts in darmstadt" /></a><a title="Digest" rel="lightbox-digest" href="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-digest2.jpg"><img src="http://cdn.floriansiebeck.com/web/projects_nachts-digest2.th.jpg" alt="nachts in darmstadt" /></a></div>
<p>Mehr Informationen auf der <a href="http://nachtsindarmstadt.de">Projekt-</a> bzw. <a href="http://darmspiegel.de">Verlagswebsite</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Nicht wie Tiere&#171;</title>
		<link>http://floriansiebeck.com/audio/not-like-animals/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 08:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>

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		<description><![CDATA[Starkenburgring, Rosenpark, Spessartviertel &#8211; die Hochhaussiedlung in Dietzenbach hat viele Namen. Auf kleinstem Raum leben hier Menschen mit fast 100 Nationalit&#228;ten zusammen. Der &#187;Stabu&#171;, wie ihn die Bewohner oft nennen, ist f&#252;r viele der Inbegriff eines Ghettos. In den f&#252;nf Wohnblocks leben 3200 Menschen &#8211; inoffiziell sind es 4500.


Beitrag f&#252;r hr iNFO, hier anh&#246;ren &#187;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Starkenburgring, Rosenpark, Spessartviertel &ndash; die Hochhaussiedlung in Dietzenbach hat viele Namen. Auf kleinstem Raum leben hier Menschen mit fast 100 Nationalit&auml;ten zusammen. Der &raquo;Stabu&laquo;, wie ihn die Bewohner oft nennen, ist f&uuml;r viele der Inbegriff eines Ghettos. In den f&uuml;nf Wohnblocks leben 3200 Menschen &ndash; inoffiziell sind es 4500.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p><img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/work/dietzenbach.jpg" alt="Hochhaussiedlung in Dietzenbach" /></p>
<p><em>Beitrag f&uuml;r hr iNFO, <a href="http://ww.flo.si/de/mediathek/?data=dietzenbach">hier anh&ouml;ren &raquo;</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Magazin &#187;darmspiegel&#171;</title>
		<link>http://floriansiebeck.com/projects/darmspiegel/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 05:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[8000 Exemplare, 52 Seiten, 130 Gramm. Einmal im Monat. Kostenlos. Und trotzdem kein Anzeigenbl&#228;ttchen.
Um gleich mal mit Zahlen weiterzumachen: 150000 Menschen leben in Darmstadt, 30000 davon Studenten. Ohne Studentenmagazin. Der darmspiegel erschien von April 2008 bis April 2009 in Darmstadt. ISSN 1868&#8211;2413.

Das Darmst&#228;dter Echo schreibt:
&#8216;
Die Macher haben einen hohen Anspruch an ein frisches Layout und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8000 Exemplare, 52 Seiten, 130 Gramm. Einmal im Monat. Kostenlos. Und trotzdem kein Anzeigenbl&auml;ttchen.<span id="more-78"></span></p>
<p>Um gleich mal mit Zahlen weiterzumachen: 150000 Menschen leben in Darmstadt, 30000 davon Studenten. Ohne Studentenmagazin. Der darmspiegel erschien von April 2008 bis April 2009 in Darmstadt. ISSN 1868&ndash;2413.</p>
<p><img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/darmspiegel.jpg" alt="darmspiegel issues #5 and #9" /></p>
<p>Das Darmst&auml;dter Echo schreibt:</p>
<blockquote><div class="blockquote_extender"><span>&lsquo;</span></div><p>
Die Macher haben einen hohen Anspruch an ein frisches Layout und eine bewusste Text-Bild-Inszenierung. Das Konzept scheint aufzugehen.</p></blockquote>
<p>Die Frankfurter Rundschau schreibt:</p>
<blockquote><div class="blockquote_extender"><span>&lsquo;</span></div><p>F&uuml;r ein junges Magazin ist der darmspiegel erstaunlich politisch. Die Heftinhalte sind vielf&auml;ltig, das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.</p></blockquote>
<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt:</p>
<blockquote><div class="blockquote_extender"><span>&lsquo;</span></div><p>Sch&ouml;n, dass es in Darmstadt ein neues Studentenmagazin gibt. Weh tut nur der Name.</p></blockquote>
<p>Als Chefredakteur war ich zusammen mit Rebecca Sandbichler f&uuml;r die inhaltliche Gestaltung des Magazins verantwortlich. Pressestimmen und ausf&uuml;hrlichere Informationen auf der <a href="http://darmspiegel.de">Verlagswebsite</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der erste &#187;darmspiegel&#171;</title>
		<link>http://floriansiebeck.com/projects/the-first-darmspiegel/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten eine Vorlaufzeit von etwa 130 Tagen. Die war (f&#252;r mich pers&#246;nlich) auch n&#246;tig, um mich auf Darmstadt einzulassen. Man bekommt doch im Laufe der Zeit ein Auge f&#252;r Themen und ich h&#228;tte mir nie tr&#228;umen lassen, dass ich mich jemals so f&#252;r diese Stadt einzusetzen gedenke.


Ein gro&#223;es Lob an alle Mitarbeiter &#8211; Texter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten eine Vorlaufzeit von etwa 130 Tagen. Die war (f&uuml;r mich pers&ouml;nlich) auch n&ouml;tig, um mich auf Darmstadt einzulassen. Man bekommt doch im Laufe der Zeit ein Auge f&uuml;r Themen und ich h&auml;tte mir nie tr&auml;umen lassen, dass ich mich jemals so f&uuml;r diese Stadt einzusetzen gedenke.</p>
<p><img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/darmspiegel01.jpg" alt="darmspiegel – ausgabe eins" /></p>
<p><span id="more-195"></span></p>
<p>Ein gro&szlig;es Lob an alle Mitarbeiter &ndash; Texter, Fotografen, Illustratoren, Marketingleute, Underground-Advertiser. Mein besonderer Dank gilt der <a title="Rebeccas Genickstarre hat uns angesteckt" href="http://genickstarre.wordpress.com">schnellvertretenden Rebecca</a>, der <a title="Ischblogge? Leider nicht mehr." href="http://ischblogge.wordpress.com">Streitdesi</a> und <a title="aeselo.de" href="http://aenselo.de">Rimma und Andreas</a>, unseren Creative Directors, die uns besonders in den letzten Tagen zu jeder Tageszeit reingelassen haben und mit uns den 24-Stunden-Endkorrekturmarathon bis zum Endr&ouml;cheln gelaufen sind.</p>
<p>Wir haben geschrien, gelacht und geweint (etwa in der Reihenfolge). <a href="http://darmspiegel.de">Und jetzt ist er da, der darmspiegel, das erste und beste Studentenmagazin der Stadt Darmstadt.</a> Danke.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer aufs Neue erschreckend.</title>
		<link>http://floriansiebeck.com/projects/scary-again-and-again/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 18:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Countdown auf der darmspiegel.de-Seite. In den letzten Tagen habe ich mit D&#233;si das Wiki geordnet und auf dem Server Altes ausgemistet, strukturiert.


Meine Website will ich eigentlich auch schon seit langem relaunchen. Das wird aber vorerst nichts. Vielleicht mach ich&#8217;s ja zu meinem Geburtstag im Mai. Und morgen muss ich zum Zahnarzt, ist schon wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Countdown auf der darmspiegel.de-Seite. In den letzten Tagen habe ich mit D&eacute;si das Wiki geordnet und auf dem Server Altes ausgemistet, strukturiert.<br />
<span id="more-198"></span><br />
<img src="http://shared.floriansiebeck.com/flo.si/dscountdown.jpg" alt="Noch 19 Tage. Au weia." /></p>
<p>Meine Website will ich eigentlich auch schon seit langem relaunchen. Das wird aber vorerst nichts. Vielleicht mach ich&rsquo;s ja zu meinem Geburtstag im Mai. Und morgen muss ich zum Zahnarzt, ist schon wieder an der Zeit. Am ersten April werde ich bestimmt durchschlafen. Bis dahin stehen harte Koordinations&#8209; und Organisationsarbeit an. Schon wieder so ein Statuspost, wie gr&auml;sslich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stockholm</title>
		<link>http://floriansiebeck.com/glossary/stockholm/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flo.si/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Paris hat den Eiffelturm, Rom hat das Kolosseum und Berlin das Brandenburger Tor. Stockholm hat &#8211; sich selbst. Die Natur, die Mode und die Menschen. Reicht doch dicke! 50 Dinge, die wir in 90 Stunden Stockholm gelernt haben.


Die Stadt besteht aus 14 Inseln, die durch 57 Br&#252;cken verbunden werden. Das ganze Archipel ringsrum besteht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paris hat den Eiffelturm, Rom hat das Kolosseum und Berlin das Brandenburger Tor. Stockholm hat &ndash; sich selbst. Die Natur, die Mode und die Menschen. Reicht doch dicke! 50 Dinge, die wir in 90 Stunden Stockholm gelernt haben.<br />
<span id="more-190"></span></p>
<ol>
<li>Die Stadt besteht aus 14 Inseln, die durch 57 Br&uuml;cken verbunden werden. Das ganze Archipel ringsrum besteht aus mehr als 24.000 Inseln.</li>
<li>Glatte Preise werden nicht wie in Deutschland mit ,&ndash; (2,&ndash; Euro) angegeben, sondern mit :- (20:- kr)</li>
<li>Manchmal hat man in Stockholm das Gef&uuml;hl, durch einen H&amp;M-Katalog zu laufen.</li>
<li> Die U-Bahnen fahren irgendwie unter dem Wasser auf mehreren Ebenen. (Dementsprechend lang sind die Rolltreppen.)</li>
<li>Das Leitungswasser schmeckt besser als in Berlin.</li>
<li>Der Nobelpreis wird jedes Jahr am 10. Dezember in Stockholm vergeben.</li>
<li>Die Mehrwertsteuer betr&auml;gt 25 Prozent &ndash; daf&uuml;r tut der Staat mehr f&uuml;r das Wohlbefinden der B&uuml;rger. Zum Beispiel kann man auf einigen Pl&auml;tzen im Winter kostenlos Schlittschuh fahren.</li>
<li>Hotdogs hei&szlig;en bei IKEA in Schweden &#8220;wienerkorven&#8221; &ndash; au&szlig;erdem gibt&rsquo;s keine R&ouml;stzwiebeln und G&uuml;rkchen zum drauflegen und die Brote sind kleiner. (Daf&uuml;r kosten sie nur 5 Kronen.)</li>
<li>Die Autos in Stockholm sehen so dreckig aus, als seien sie t&auml;glich auf einer Offroad-Piste unterwegs und w&uuml;rden nie gewaschen werden.</li>
<li>Wenn REA ist, gehen alle shoppen. REA (&#8221;Realisation&#8221;) ist sowas wie in Deutschland der Winterschlussverkauf. Fast alle L&auml;den geben in der REA-Zeit 50 Prozent auf ihre Produkte (auch auf Tiernahrung).</li>
<li>K&ouml;nigin Silvia sieht auf der 11-Kronen-Briefmarke aus wie ein Covermodel der Cosmopolitan &ndash; l&auml;nge leve Photoshop.</li>
<li>Danke hei&szlig;t &#8220;tack&#8221; und h&ouml;rt sich ausgesprochen eher wie eine Imperativform an.</li>
<li>Oliver Gei&szlig;en und Tini Plate haben samt Baby bei Polarn O. Pyret am Kungstr&auml;dg&aring;rden Klamotten geshoppt.</li>
<li>Das lustigste Wort in der Tunnelbana ist &#8220;nodbr&ouml;msen&#8221;.</li>
<li>In Stockholmer Subway-Filialen kann man Subs mit K&ouml;ttbullar bestellen (42 Kronen).</li>
<li>Ein Model im aktuellen H&amp;M-Magazine hei&szlig;t Stas &ndash; der Name klingt schwedisch, ist es aber nicht: er stammt aus dem russischen (Abk&uuml;rzung von Stanislav).</li>
<li>Der Durchschnitts-Stockholmer ist 39 Jahre alt, verdient monatlich 20.500 Kronen (ca. 1885 Euro) und hat 1,4 Kinder. Der Durchschnitts-Deutsche ist 41 Jahre alt, verdient monatlich 2.358 Euro und hat 1,3 Kinder.</li>
<li>Auf der S&ouml;dermalm kann man sich die besten Sachen kaufen. (Danke an die <a title="NEON: Meine Stadt." href="http://www.neon.de/kat/kaufen/reise/192471.html">NEON</a>!) Was ich mir geholt habe: Bauernschuhe von <a title="cheapmonday.com" href="http://cheapmonday.com">Cheap Monday</a> (50 Kronen im Weekday), eine tolle M&uuml;tze von <a title="topman.com" href="http://topman.com">Topman</a> (120 Kronen), Handschuhe von <a title="hm.com" href="http://www.hm.com/se">H&amp;M</a> (100 Kronen) und Socken von <a title="topeco.se" href="http://topeco.se/">Topeco</a> (im Carlings, 100 Kronen). War wohl alles auch in den 70er Jahren in.</li>
<li>Die Mehrheit der Stockholmer sind Schweden, Finnen bilden die gr&ouml;&szlig;te Minderheit.</li>
<li>Das Glas &#8220;Pokal&#8221; kostet bei IKEA Schweden 4 Kronen  (etwa 0,36 Euro), in Deutschland 0,59 Euro. Deutsche Vollmilchschokolade kostet im LIDL Schweden 8 Kronen  (etwa 0,74 Euro), in Deutschland 0,39 Euro.</li>
<li>Jungs tragen matrosig. Mit Bauernschuhen (yeah!) und Mantel und ganz gro&szlig;en Kn&ouml;pfen. Hosen von Cheap Monday, ganz eng (eigentlich wollte ich mir noch so eine Cheap-Monday-Hose holen, aber die waren alle zu lang oder zu knallig-bunt). Haare zur&uuml;ckgek&auml;mmt und -gegelt oder von Pelzm&uuml;tzen oder Bommelm&uuml;tzen bedeckt. Auch aufgefallen: Zwirbelschn&auml;uzer mit russischer B&auml;renfellkappe. M&auml;dels tragen hochhackige Schuhe oder Stiefel zu einer bunten Strumpfhose und einem oder wahlweise mehreren R&ouml;cken.</li>
<li>Die Schweden duzen sich.</li>
<li>Der Chokladkoppen und der Kaffekoppen am Stortorget haben die gleiche Speisekarte, aber unterschiedliches Interieur. Empfehlenswert sind einerseits der Blaubeerkuchen, aber auch der Lachs-Spinat-Kuchen (f&uuml;r herzhafteren Geschmack). Im Chokladkoppen haben wir auch unseren Ryanair-Steward Pedro getroffen.</li>
<li>Wie in Paris gibt es auch in Stockholm die Gratis-Zeitung &#8220;metro&#8221;. (Der Spiegel kostet umgerechnet fast 5 Euro.)</li>
<li>Stockholm hat 100 Galerien und 75 Museen und somit die gr&ouml;&szlig;te Dichte an Galerien und Museen weltweit.</li>
<li>Auch im schwedischen IKEA muss man warten. Unsere Verk&auml;uferin hie&szlig; Argwan und hat zum Kassieren unserer Vorkundin 25 Minuten gebraucht. Dadurch waren wir die Vorletzten im IKEA und wurden pers&ouml;nlich um 21 Uhr (eine Stunde nach Ladenschluss) rausgeschmissen.</li>
<li>Schwedische Lindex-Werbung sieht aus wie deutsche H&amp;M-Werbung. H&amp;M-Werbung gibt es in Stockholm fast gar nicht.</li>
<li>Wer in Deutschland hip ist, sagt &#8220;hej&#8221;. Wer in Schweden hip ist, sagt &#8220;tja&#8221;.</li>
<li><span class="entry-content">Die Schwedische Tageszeitung &#8220;Svenska Dagbladet&#8221; wurde 2008 zurecht zu &#8220;Europe&#8217;s Best Designed Newspaper Of The Year&#8221; gekr&ouml;nt.</span></li>
<li>Der k&auml;lteste Monat in Stockholm ist Februar.</li>
<li>Den Soundtrack zum oft gelobten Stockholmer Horrorfilm &#8220;L&aring;t den r&auml;tte komma in&#8221; wurde vom Symfonick&yacute; Orchestr Slovensk&eacute;ho Rozhlasu Bratislava eingespielt.</li>
<li>In den Automaten auf den Tunnelbana-Bahnh&ouml;fen gibt es auch &Auml;pfel f&uuml;r sieben Kronen.</li>
<li>Street-Art in Stockholm sind vor allem Rehe auf der R&uuml;ckseite von Stra&szlig;enschildern und Hasen vorne auf Fu&szlig;g&auml;nger&uuml;berwegsschildern.</li>
<li>In vielen Gesch&auml;ften stehen Macs an den Kassen. (Sowieso surft man in Internet-Caf&eacute;s mit Macs.)</li>
<li>Trendige Brillentr&auml;ger tragen fette Goldrahmenhornbrillen.</li>
<li>Im Press Stop auf der S&ouml;dermalm (Hamngatan) gibt&rsquo;s gute Magazine und eine Holzkiste mit alten Zeitschriften, durch die man sich w&uuml;hlen kann.</li>
<li>Auf dem Schwedischen Fernsehsender STV2 kommt bis 11 Uhr morgens Testbild. Generell werden englischsprachige Filme nur mit Untertiteln im Fernsehen gezeigt.</li>
<li>Stockholm ist teuer.</li>
<li>Die Tunnelbana in Stockholm wird auch als die &#8220;weltgr&ouml;&szlig;te Kunstgalerie&#8221; bezeichnet. Die 109 Kilometer lange Strecke verbindet &uuml;ber 100 Stationen, die zum Gro&szlig;teil mit Malereien, Skulpturen und Mosaiken versehen wurden.</li>
<li><span class="entry-content">Mitten im H&amp;M an der T-Centralen gibt es ein kleines Caf&eacute;.</span></li>
<li>Das traditionelle &#8220;Schweden-Rot&#8221;, in dem viele H&auml;user gestrichen werden, ist giftig. Die Farbe enth&auml;lt viele Schwermetalle wie Blei oder Cadmium. Mittlerweile gibt es auch schadstoff&auml;rmere Farben im gleichen Ton.</li>
<li>An den &#8220;Stockholmspanelen&#8221; hat jeder freien Zugang zum Internet.</li>
<li>In Schweden wird im Durchschnitt t&auml;glich ein Kochbuch herausgebracht, das ist Weltrekord.</li>
<li>Slussen ist eine Schleuse mitten in Stockholm. Sie trennt das S&uuml;&szlig;wasser des nahen M&auml;larsees vom Salzwasser der &ouml;stlich liegenden Ostsee.</li>
<li>Vom 100-Kronen-Schein blickt der grandiose Carl von Linn&eacute;, Begr&uuml;nder der biologischen Nomenklatur.</li>
<li>Schweden sind hilfsbereit. Im Kino: &#8220;It&#8217;s a swedish film.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;Without subtitles.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;So you&#8217;re sure you wanna watch the film?&#8221; &mdash; Yes! &mdash; &#8220;But yo&#8217;re not gonna understand it, cause it&#8217;s a swedish film.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;And there&#8217;s no subtitles. No swedish ones, no english ones.&#8221; &mdash; I know that. &mdash; &#8220;Ah, okay. Well, have fun.&#8221; (Und die k&ouml;nnen gut Englisch.)</li>
<li>Es gibt mehr Sushi-L&auml;den als China-Restaurants.</li>
<li>In Stockholm gibt es den &Ouml;kopark (Ekoparken). Er ist der erste Nationalpark der Welt, der innerhalb einer Stadt liegt.</li>
<li>MediaMarkt hat in Schweden den Claim &#8220;Pl&ouml;tzligt k&auml;nns allt annat puckat&#8221;, was soviel hei&szlig;t wie &#8220;Pl&ouml;tzlich wirkt alles andere bescheuert&#8221;. Am Anfang hatte der Konzern verst&auml;rkt mit Klischees &uuml;ber Deutsche geworben, unter anderem in Kampagnen wie &#8220;d&aring; s&auml;tter jag bratwursten i halsen&#8221; (&#8221;da stopf ich mir doch die Bratwurst in den Hals&#8221;) oder &#8220;scheissebillig&#8221;. Verantwortlich ist eine M&uuml;nchner Werbe-Agentur.</li>
<li>Stockholmer Lebensart ist geil.</li>
</ol>
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