Prntwrkt.
In der aktuellen NEON (ich weiß, Schande über mein Haupt) bin ich auf eine großartige Anzeige gestoßen: das neue Motiv der Kampagne des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger – angelehnt an die BMV-Anzeigen zur Einführung des 1er Coupés. (Die, btw, mit einem Lead Award ausgezeichnet worden sind.)

Die Aufnahme der Kampagnen-Idee in die VDZ-Kampagne zeigt, dass uns mit den Anzeigen ein visueller Auftritt gelungen ist, der auch ohne Absenderkennzeichnung klar decodierbar ist und BMW zugerechnet wird.
(Manfred Bräunl, Leiter Marketing BMW und Marketingservices)
Dem muss ich beipflichten. Weitere Motive der Kampagne Print Wirkt, die seit 2002 läuft, kann man auf der Website (die leider sehr viel Optimierungspotential hat) unter www.print-wirkt.de anschauen.
Es könnte laut werden
Es kotzt mich echt an. In diesem Wohnheim schwimmt tagelang die Kacke im Klo, die Küche ist versifft und es stinkt im ganzen Flur nach aufgewärmten Tiefkühlwaren. Aber das Schlimmste ist die Badtür, die jeden Tag und jede Nacht offensteht. Und da mein Zimmer in direkter Diagonale gegenüber der Badtür liegt, stinkt es jeden Morgen ganz fein durch die Tür herein. Seit einem Monat hängt ein Schild an der Tür, denn ich habe es nicht mehr ausgehalten. „Bitte immer die Tür schließen!“ steht drauf und nach einer Woche hat sich niemand mehr daran gehalten. Vielleicht fehlte ja das Leckerli zur Belohnung, ich weiß es nicht, doch was ich weiß: es kotzt mich an. Und nachdem mich ein Zimmernachbar darum gebeten hat, nicht mehr die Türen zu schmeißen, wenn ich nachts ins Wohnheim komme, habe ich ihn nur darauf hingewiesen, dass das die Badtür ist, die ich solange (und besonders nachts) schmeißen werde, wie ich lustig bin. Bis das Schild Beachtung findet und die Tür endlich geschlossen bleibt. Mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass das eines Tages geschehen wird, aber die Beschwerden der Flurnachbarn machen mich zuversichtlich.
Such den Fehler!

Dit is dit Telefonbuch von Balin. Und wat sehn wa da druff? Dat Rathaus in München, keen Witz! Kannste hier nachlesen.
Welcher Praktikant muss sich das eigentlich immer ausdenken?

(Gesehen auf Welt Online. Schon oft gesehen.)
Typographie lebt in amorphem Thermoplast
Erst durch die Typographie konnten Ideen und Wissen maschinell reproduziert werden. Ohne Typographie sind Humanismus, Aufklärung, die Entdogmatisierung der Wissenschaft im Ursprung Galileis und Keplers sowie die Liberalisierung undenkbar. Anders ausgedrückt: Ohne die Typographie würden die 5er-BMW-fahrenden Shareholder Values-Typen noch immer mit den Händen Kartoffeln ausgraben.
— Wolfgang Beinert


